Hamburg - Der erste Zweisitzer der Hamburger Polizei wird in Silber-Lackierung mit grüner Bauchbinde über die Straßen rollen. Auch an die Piloten der Hamburger Hubschrauberstaffel wurde gedacht: Sie werden den Smart an der Dachnummer 11 erkennen.
Die komplette Ausrüstung eines Streifenwagens hat das neue Dienstfahrzeug aber nicht. Neben Warnleuchten können die Beamten nur noch auf eine Kelle zurückgreifen. Doch mehr braucht der Smart auch nicht, in erster Linie soll er von Ermittlern, Sachbearbeitern der Kommissariate und Verkehrslehrern eingesetzt werden, erklärte Polizeisprecher Hans-Jürgen Petersen. "Das Fahrzeug wird nicht im Streifendienst eingesetzt, sondern wenn jemand von A nach B muss."
Großer Vorteil des Mini-Wagens ist sein geringer Verbrauch. In der Stadt benötigt er auf hundert Kilometern rund 3,8 Liter Diesel. In der Anschaffung sei der Wagen ebenfalls preiswert, sagte Petersen.
Falls es doch mal brenzlig wird, kann über Funk Verstärkung von den Kollegen im so genannten "Peterwagen" angefordert werden. Doch auch für eine Verbrecherjagd im Stadtverkehr ist der Smart bestens gerüstet. Immerhin kann er eine Höchstgeschwindigkeit von 135 Stundenkilometern erreichen.
Für Petersen erfüllt das Auto ein ähnliches Image wie die Polizei: "Der Smart ist ein Sympathieträger in der Öffentlichkeit. Da haben sich zwei gefunden."
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