Die Koreaner wissen, dass in Europa Fahrer und Straßen weitaus höhere Ansprüche stellen als irgendwo sonst auf der Welt. Und das Porsche-Entwicklungszentrum Weissach trimmte in der Vergangenheit immer wieder Fremdfabrikate auf Sportlichkeit.
An Know-how für Luxus-Offroader sollte es dort nicht mangeln, beschäftigen sich die Ingenieure doch ohnehin zurzeit mit ihrem eigenen SUV-Projekt Cayenne. Ob der Sorento sich am Ende ähnlich sportlich fährt, wird sich zeigen. In jedem Fall aber, so verspricht Kia, soll der Edel-Offroader wie seine europäischen Konkurrenten die Vorteile eines Off-Roaders mit der Eleganz, dem Komfort und dem Fahrspaß einer Limousine kombinieren.
Vorgesehen sind für den Sorento drei Motorisierungen mit handgeschalteten oder automatischen Getrieben. Der 2,5-Liter Diesel mit Common-Rail-Einspritzsystem von Bosch und 103 kW (140 PS) wird im Juli 2002 eingeführt. Ab Oktober gesellt sich ein gleich starker 2,4-Liter-Benziner hinzu. Wie die Dieselvariante verfügt er über einen zuschaltbaren Allradantrieb mit Geländeuntersetzung. Mit permanentem Vierradantrieb fährt die Spitzenversion, unter dessen Motorhaube ein 3,5-Liter Sechszylinder mit 143 kW (195 PS) arbeitet. Er ist variabel ausgelegt und verteilt je nach Fahrsituation Kraft und Drehmoment zwischen Vorder- und Hinterachse.
Kia ist vom Erfolg seines Luxus-SUV überzeugt. Noch in diesem Jahr wollen die Koreaner auf den Importmärkten in Nordamerika und Europa rund 50.000 Sorento absetzen, und muss dabei gegen die Konkurrenz der Mercedes-Benz M-Klasse, BMW X5 oder Lexus RX 300 bestehen.
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