Hamburg - Hamburg will gegen säumige Zahler von Kraftfahrzeugsteuer eisern vorgehen. Das sagte Finanzsenator Wolfgang Peiner (CDU) der "Bild"-Zeitung. Wer seine Kfz-Steuer trotz Mahnung nicht bezahle, müsse damit rechnen, dass sein Auto mit einer Wegfahrsperre für drei Tage lahm gelegt werde, sagte Peiner. Danach werde der Wagen sicher gestellt. Autos, die nicht ausgelöst werden, will die Finanzbehörde verkaufen, um mit dem Erlös die Steuer-Schuld zu begleichen.
Ziel sei eine "Verbesserung der Zahlungsmoral bei gleichzeitig geringerem Verwaltungsaufwand für die Finanzämter", sagte Peiner. Die Aktion soll am 1. Februar beginnen und zunächst als Pilotversuch bis Ende Juli befristet werden. Dem Bericht zufolge gab es in Hamburg im vergangenen Jahr über 16.000 säumige Zahler von Kfz-Steuer mit fälligen Steuern über 1,3 Millionen Euro.
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