Die ersten Bilder und Informationen verbreiten die Franzosen schon jetzt, in Originalgröße gezeigt wird das Auto jedoch erst im September auf der IAA. Kurz danach, so die Auskunft von Citroën, wird der Wagen zu den Händlern kommen. Die Basis des 3,66 Meter kurzen Dreitürers ist die Plattform 1 des PSA-Konzerns, die unter anderem auch beim Citroën C3 und dem Pluriel Verwendung findet - dort allerdings mit einem um 15 Zentimeter längeren Radstand.
Was den C2 auszeichnet, ist dreierlei: Sein heiter-rundliches Design, dessen Harmonie einzig durch die unorthodoxe Form der hinteren Seitenscheibe gestört wird. Es sieht so aus, als habe der Glaser die Scheibe für ein größeres Auto eingepasst. Dieser ganz bewusste "Bruch der Karosserielinie", so erklärt Citroën, verschaffe den hinten Sitzenden eine "ungewöhnlich gute Aussicht".
Zweite Besonderheit des Kleinwagens ist die zweigeteilte Heckklappe, deren oberer Teil nach oben, der untere nach unten aufschwingt. Diese Lösung soll in engen Parklücken den Zugang zum Gepäckraum erleichtern. Außerdem kann die untere Klappe mit bis zu 100 Kilogramm belastet werden und so auch als Einladehilfe oder Sitzbank genutzt werden. Drittens schließlich bietet der C2 im Innenraum zwei Einzelsitze im Fond, die einzeln in Längsrichtung verschiebbar sind und die sich einzeln zusammenfalten lassen. So kann der C2 zum Beispiel auch als Dreisitzer mit vergleichsweise üppigem Laderaum genutzt werden.
Vier Motoren wird Citroën für den C2 anbieten. Die drei Benziner leisten 60, 73 oder 109 PS (44, 54 oder 80 kW), der 1,4-Liter-Diesel bringt 68 PS (50 kW) auf die Kurbelwelle. Die Ausstattung wird, je nach Variante des Wagens, sechs Airbags, ABS, Notbremsassistenten, Anti-Schlupf-Regelung und ESP umfassen. Erhältlich sind darüber hinaus eine elektrische Servolenkung, Klimaanlage, Einparkhilfe und Tempomat.
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