Vor allem die Modelle der Nobel-Tochter Cadillac sollen dabei sportlich getrimmt werden. Für die US-Marke kündigt GM-Europapräsident Michael Burns eine spezielle "Perfomance Division" an, die in mehreren Baureihen eine besonders leistungsstarke V-Serie anbieten soll. Den Anfang macht dabei der im vergangenen Herbst vorgestellte Cadillac CTS, der mit dem 294 kW/400 PS starken V8-Motor aus der Chevrolet Corvette bestückt wird. Er soll den Wagen in 4,7 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 260 km/h. Allerdings ist diese Variante zunächst nicht für den deutschen Markt vorgesehen. Für den Export im CTS soll es stattdessen einen neuen V6-Motor mit 3,6 statt 3,2 Litern Hubraum geben, der 188 kW/255 PS leistet.
Unterstützt wird die sportliche Cadillac-Offensive im kommenden Frühjahr durch den Luxus-Roadster XLR, der mit seinem Faltdach aus Stahl gegen den Mercedes SL und den Lexus SC 430 antreten soll. Im Herbst nächsten Jahres kommen außerdem das Crossover-Auto SRX - eine Mischung aus Geländewagen und Kombi - sowie eine neue Version des Luxusliners Seville nach Europa. Am Nachfolger des Geländewagens Escalade wird noch gearbeitet. Fans amerikanischer "muscle cars" sollen im Januar feuchte Augen bekommen. Denn dann enthüllt Cadillac-Schwestermarke Chevrolet auf der Detroit Motor Show die sechste Generation der Corvette. Auf den Markt kommen soll der Supersportwagen auch in Europa im Sommer 2004.
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