München - Der größte Stromfresser im Auto ist laut ADAC die HiFi-Anlage mit 200 Watt - jedoch nur, wenn sie voll aufgedreht ist. Das so genannte Motormanagement, also beispielsweise Steuergeräte und Kraftstoffpumpe verbrauchen 180 Watt. Viel Energie brauchen auch das Abblendlicht (150 Watt) und die heizbare Heckscheibe (120 Watt). Weitere große Stromfresser sind nach Angaben des ADAC Nebelscheinwerfer (100 Watt), Gebläse im Innenraum und Scheibenwischer (je 80 Watt).
Die Autobatterie lädt sich durch die Lichtmaschine auf, die wiederum über die Keilriemen angetrieben wird. Wenn die Lichtmaschine jedoch immer mehr Strom an die Batterie liefern muss, erhöht sich der Drehwiderstand, so dass der Verbrennungsmotor für den Antrieb mehr Kraft aufwenden muss. Das frisst letztendlich den Sprit.
Laut ADAC benötigen 400 Watt elektrische Leistung - abhängig von der Motordrehzahl und Lichtmaschinen-Auslegung - schon einen halben Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Deshalb empfehlen ADAC-Technikexperten, die großen Energieverbraucher nicht gedankenlos mitlaufen zu lassen, wenn es nicht gerade nötig ist. "Sind viele Verbraucher häufig eingeschaltet, kann das mitunter dazu führen, dass das Auto sogar während der Fahrt stehen bleibt. Tritt dieses Problem öfter auf, sollte man die Batterie gelegentlich am Ladegerät auftanken", so ADAC-Fachmann Helmut Schmaler.
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