London - Großer Einfallsreichtum ist manchem britischen Autofahrer eigen, wenn es darum geht, Geschwindigkeitsübertretungen in den richtigen Zusammenhang zu stellen. Ein Temposünder, der im Nordosten Englands zu schnell gefahren war, versuchte sich mit einer absurden Ausrede zu rechtfertigen. Wie der "Guardian" berichtet, gab der Autofahrer an, dass er ein Ufo gesehen habe und vor Schreck ohnmächtig geworden sei. Erst als die Kamera blitzte, sei er wieder zu Bewusstsein gekommen.
Ein anderer Autofahrer habe die Polizei darüber aufgeklärt, dass nicht er, sondern ein tief fliegendes Flugzeug die Radarfalle aktiviert habe. Von anderen Verkehrssündern wurden starker Rückenwind oder ein plötzlicher Niesanfall, der einen erhöhten Druck auf das Gaspedal zur Folge hatte, für die überhöhte Geschwindigkeit verantwortlich gemacht.
Es sei ziemlich erstaunlich, was sich einige Leute einfallen lassen würden, um 60 Pfund (90 Euro) Bußgeld und drei Strafpunkte zu vermeiden, sagte Ray King, der für die Radarfallen in Northumbria zuständig ist: "Einige Fahrer denken wohl, wenn sie eine gute Geschichte erzählen, kommen sie davon." So hätten nach Angaben eines Rasers die Windvibrationen eines Surfbretts auf dem Dach die Radarfalle getäuscht. Ein anderer Autofahrer habe um Nachsicht gebeten, weil sein Hamster im Sterben lag und dringend zum Tierarzt musste.
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