Frankfurt/Main - Das Modell solle in den USA, Süd- und Zentralamerika sowie möglicherweise auch in Europa verkauft werden, berichtet die Branchenzeitung "Automotive News Europe" heute. "Unsere Ingenieure arbeiten an einem Modell", bestätigte VW-Produktionsvorstand Reinhard Jung dem Blatt.
Eine endgültige Entscheidung über ein Gemeinschaftsprogramm mit DaimlerChrysler sei noch nicht gefallen, erläuterte Jung. Es sei jedoch "eine denkbare Option. Wir sprechen darüber, Technologien gemeinsam zu nutzen".
Chrysler will einen Kleinwagen in den USA anbieten, um gegen andere kraftstoffsparende Kleinwagen antreten zu können. Laut Jung sind beide Unternehmen zu dem Ergebnis gekommen, dass der VW Polo als Basis für das Dodge-Modell zu klein ist, um die Wünsche von DaimlerChrysler zu erfüllen. Das von VW vorgeschlagene Fahrzeug basiere deshalb "der Größe nach auf dem früheren Jetta", ergänzte Jung. "Aber wir brauchen noch eine endgültige Einigung über das Konzept."
VW und DaimlerChrysler haben laut Jung zwar bereits über potentielle Märkte gesprochen, aber über Fragen wie den Produktionsstandort sei noch nicht entschieden worden. Anfang des Jahres hatten sich VW und Chrysler darauf geeinigt, dass Chrysler einen Minivan für VW baut, der ab 2008 in den USA verkauft werden soll.
ler/ddp
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