Die Pfosten, die das Dach eines Autos tragen, werden von vorne nach hinten fortlaufend benannt. Die A-Säulen befinden sich
demnach links und rechts der Windschutzscheibe, es folgen B-, meistens C- und gegebenenfalls auch noch D-Säulen.
Mit Body
bezeichnen Autodesigner den eigentlichen Karosseriekörper ohne den Aufbau über dem Fahrgastraum, also die Karosserie exklusive der
Säulen.
Eine Stilrichtung des Autodesigns, bei der die Frontscheibe möglichst weit vorne ansetzt und daher die gesamte
Fahrzeugkabine optisch nach vorne rückt. Vor allem Chrysler stylte seine Autos in den neunziger Jahren im
Cab-Forward-Design.
Jene Form, die das Dach bildet, wenn man es von der Seite betrachtet. Aktuell gelten "coupéartige"
Dachlinien - also nach hinten flach abfallende Dächer - als erstrebenswert, um so der Karosserie einen sportlichen Charakter zu
verleihen.
Das Auspuff-Endrohr (oft sind es auch mehrere) ist ein wichtiges Gestaltungselement des Fahrzeughecks. Vor allem
sportliche Autos zeigen gerne Doppelendrohre oder gar vierflutige Auspuffanlagen. Endrohre sind auch ein wichtiges Bauteil auf dem
Tuningmarkt.
Zur Mitte ihres Modellzyklus, in der Regel also nach vier Jahren, erhalten Autos ein sogenanntes Facelift. Es
handelt sich dabei um meist optische Eingriffe vor allem an der Frontpartie (Scheinwerfer, Kühlergrill, Stoßfänger), weil die Kunden sie dort am
ehesten wahrnehmen.
So nennen Autodesigner die auf den Body (Fahrzeugkörper) aufgesetzte Passagierkanzel mit den Säulen,
den Scheiben und dem Dach.
Charakteristisches Designelement bei BMW. Es handelt sich um einen Knick in der C-Säule,
der 1961 bei der "neuen Klasse" von BMW erstmals auftauchte und nach dem damaligen BMW-Chefdesigner Wilhelm Hofmeister benannt
ist.
Wiederum eine Innovation von BMW, die das Tasten-Sammelsurium auf der Armaturentafel reduzieren sollte. Zahlreiche
Komfortfunktionen werden über einen Zentralregler via Bildschirm bedient. Audi (MMI) und Mercedes (Command Controler) setzen ähnliche Systeme
ein.
In der Seitenansicht eines Autos deutlich wahrnehmbare, nach hinten ansteigende Linienführung, die dem Fahrzeug
Dynamik und optischen Vorwärtsdrang verleihen soll. Ein früher Vertreter dieses Designstils war die Wankelmotor-Limousine NSU Ro
80.
Zum Beginn einer Autoentwicklung wird das Lastenheft formuliert, eine Liste, auf der alle Anforderungen an das
Fahrzeug formuliert sind. Die Designer müssen mit ihren Entwürfen die Grundlagen zur Erfüllung dieser Anforderungen (zum Beispiel großer Stauraum)
schaffen.
Ein Modell der späteren Karosserie, an dem die Designer die Grundproportionen festlegen. Es gibt rein virtuelle
Digital-Mockups sowie real geformte Clay-Mockups (Clay ist ein spezieller Ton für Designer).
Immer wieder treten
technisch identische Autos in unterschiedlichen Karosserieformen, um nur ja jeden Kundengeschmack zu befriedigen, also auch sehr kleine Marktnischen
zu besetzen. Nischenmodelle sind vor allem in stilistischer Hinsicht interessant.
Karosserieform, die sich Mitte der
vierziger Jahre in den USA herausbildete und bei der die Kotflügel nicht mehr separat geformt sind, sondern mit dem Karosseriekörper verschmelzen. In
Deutschland gelten der Borgward Hansa und der Mercedes Benz 180 als erste Vertreter dieses Designtypus.
Je nach
Positionierung der Querfugen an einem Auto erscheint die Karosserie optisch flacher oder höher. Im Zusammenspiel mit allen anderen Karosseriefugen
ergeben sie das sogenannte Fugenbild.
Jener Bereich der Karosserie, der das Rad umschließt. Um Sportlichkeit zu
suggerieren, formen manche Designer die Radhäuser deutlich aus. Dies lässt das Auto solide, breit und kraftvoll
erscheinen.
Jene Linie in der Seitenansicht, die den Body (Fahrzeugkörper) nach oben begrenzt. Sie prägt maßgeblich
das Erscheinungsbild des Wagens, etwa seine Keilform, und bildet einen mehr oder minder eleganten Spannungsbogen zwischen Front- und
Heckpartie.
Im Grunde bezeichnet dieser Begriff den groben Aufbau einer Limousine, denn die "drei Schachteln" sind
Motorraum, Fahrgastraum und Kofferraum. Autodesign bemisst sich auch daran, in welchen Proportionen die drei Volumen zueinander stehen und wie sie
ineinander übergehen.
Als Überhang wird jener Karosserieteil bezeichnet, der vor den Vorderrädern und hinter den
Hinterrädern übersteht. Kurze Überhänge lassen ein Auto sportlich und agil erscheinen. Vor allem bei Autos mit Frontantrieb versuchen Designer, die
vorderen Überhänge durch das Styling optisch zu verkürzen.
Im Gegensatz zum Nischenmodell sind das jene Autotypen,
die in großen Stückzahlen gebaut werden und von denen der ökonomische Erfolg einer Marke abhängt. Weil Volumenmodelle möglichst vielen Kunden gefallen
sollen, ist ihr Design in aller Regel eher durchschnittlich.
Designelement bei VW, um den unterschiedlichen
Autotypen ein wieder erkennbares, typisches "Gesicht" zu geben. Und der Kühlergrill ist nun mal das zentrale Element der Fahrzeugfront. Auch andere
Hersteller versuchen hier, Eindeutigkeit zu schaffen: Audi (Single-Frame-Kühlergrill), BMW (Niere), Alfa Romeo (Scudetto) oder Mazda
(Fünfpunkt-Kühlergrill).
Gestaltungselement, das nachträglich auf die Karosserie aufgebracht wird - zum Beispiel in Form
einer Chromspange oder einer Gummilippe -, um eine bestimmte Form zu betonen oder um große, glatte Flächen (etwa die Türen) optisch aufzulockern und
zu unterbrechen.
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