Mannheim - Der ohrenbetäubende Lärm einer Auto-Alarmanlage kommt einen 55 Jahre alten Mann in Mannheim teuer zu stehen. Er muss die Kosten für den Einsatz der Feuerwehr zahlen, weil diese ausrücken musste, um das Gerät zum Schweigen zu bringen, wie ein Polizeisprecher heute berichtete.
Anwohner hatten die Polizei über die Alarmanlage informiert, da der Dauerton ihre Nerven strapazierte. Die Beamten versuchten, den Besitzer des Wagens festzustellen. Es konnte aber zunächst nur der frühere Halter ausfindig gemacht werden. Als nächster Schritt wurde nun die Feuerwehr verständigt, die es letztlich schaffte, das Fahrzeug anzuheben und die Alarmanlage auszubauen. "Da der Dauerton des Gerätes auf keine andere Weise zu stoppen war, legte man das Gerät in einen Eimer mit Wasser - woraufhin der Ton sofort verstummte." Rund eine Stunde später habe der neue Halter auf einen am Fahrzeug hinterlassenen Zettel reagiert und sei bei der Polizei erschienen.
Nach einer gebührenpflichtigen Verwarnung, da er das Auto nicht umgemeldet hatte, wurde dem 55-Jährigen eröffnet, dass eine Rechnung für den Einsatz der Polizei und der Feuerwehr auf ihn zukommt. "Anschließend wurde ihm die Alarmanlage ausgehändigt - die ihren Dauerton sofort nach dem Abtrocknen fortsetzte", heißt es im Polizeibericht weiter.
sto/AP
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