Idiotentest-Statistik: Weniger alkoholisierte Fahrer, mehr auf Drogen

Die Deutschen sind im vergangenen Jahr seltener wegen Alkoholfahrten zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zitiert worden. Die Zahl der sogenannten Idiotentests wegen Drogenmissbrauchs nahm hingegen zu.

Bergisch Gladbach - Wie die Bundesanstalt für das Straßenwesen mitteilte, mussten im Jahr 2006 fast 105.500 Auto- und Motorradfahrer ihre Fahreignung in der volkstümlich als Idiotentest bekannten Prüfung nachweisen, rund 1,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Alkoholprobleme als Anlass nahmen den Angaben zufolge um 3,2 Prozent auf rund 61.300 ab, die Zahl der Drogenfälle dagegen stieg um über 9,1 Prozent auf rund 19.200. Ebenfalls eine deutliche Zunahme verzeichnete die Kategorie Verkehrsauffälligkeiten. Die Zahl der Prüfungen aus diesem Grund stieg um fast 7,9 Prozent auf rund 12.300.

hil/AP

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  • Datum: Mittwoch 08.08.2007 | 16:40 Uhr
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