Feinstaub-Fahrverbote: Sind Sie fit für die Umweltzone?

Von Roman Büttner

5. Teil: Wo dürfen Oldtimer noch fahren?

Kurz nachdem die Feinstaubverordnung bekannt wurde, regte sich Widerstand. Zahlreiche Oldtimer-Besitzer sowie kleine und mittelständische Handwerksbetriebe mit älteren Fahrzeugen beklagten, künftig nicht mehr in Umweltzonen fahren zu dürfen. Besonders Unternehmer, die auf ihr Auto angewiesen sind, bangten um ihre Existenzgrundlage.

Für solche Fälle sind Ausnahmen geplant. "Aber leider ist es nicht möglich, eine aktuell gültige Übersicht zu geben, wo welche Ausnahmen gelten", sagt László Kacsóh, zuständig für Grundsatzfragen der Luftreinhaltung beim Umweltbundesamt in Dessau. Der Grund: Über die Ausnahmen entscheiden die Städte, und fast jede Stadt hat eigene kommunale Regelungen ausgearbeitet.

Nach derzeitigem Stand scheint es wahrscheinlich, dass Oldtimer-Besitzer, Handwerker und Anwohner auch ohne Feinstaub-Plakette durch die Umweltzone ihrer Stadt fahren dürfen. Sind sie aber woanders unterwegs, könnte das Fahrverbot wieder gelten. Denn die Regelung was in der Heimatstadt erlaubt ist, muss nicht im Nachbarort gelten.

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insgesamt 435 Beiträge
M. Michaelis 29.11.2007
Die Innenstädte werden langsam zu no go Zonen. Handel und Gewerbe finden immer schlechtere Voraussetzungen vor. Es ist niemandem gedient wenn die Städte zu Todeszonen für die Basis urbanen Lebens werden.
Zitat von sysopAlte Diesel-Stinker dürfen ab dem kommenden Jahr nicht mehr in Deutschlands Innenstädte - weil die Feinstaubwerte in vielen Metropolen höher sind, als es das Gesetz erlaubt. Sind die von Bund und Kommunen beschlossenen Maßnahmen sinnvoll? Oder werden die Autofahrer zu sehr gegängelt?
Die Innenstädte werden langsam zu no go Zonen. Handel und Gewerbe finden immer schlechtere Voraussetzungen vor. Es ist niemandem gedient wenn die Städte zu Todeszonen für die Basis urbanen Lebens werden.
Netti 29.11.2007
Also ich fahre eh ohne Auto in die Innenstadt, egal ob zum Arbeiten oder Geld ausgeben. Ist zum einen billiger (für ne Monatskarte könnte ich vielleicht 1,5 mal tanken) und viel stressfreier (Parkplätze, Ampeln etc.) Von [...]
Zitat von M. MichaelisDie Innenstädte werden langsam zu no go Zonen. Handel und Gewerbe finden immer schlechtere Voraussetzungen vor. Es ist niemandem gedient wenn die Städte zu Todeszonen für die Basis urbanen Lebens werden.
Also ich fahre eh ohne Auto in die Innenstadt, egal ob zum Arbeiten oder Geld ausgeben. Ist zum einen billiger (für ne Monatskarte könnte ich vielleicht 1,5 mal tanken) und viel stressfreier (Parkplätze, Ampeln etc.) Von Todeszonen würde ich hier nicht sprechen. Kann zwar nur von Berlin reden, aber hier ist das Angebot an ÖPNV ausreichend.
MichaelFischer 29.11.2007
Also das ist mir doch so was von egal. Sollen sie doch die Innenstädte dicht machen, fahren wir halt auf die Grüne Wiese zum einkaufen. Dann werden zumindest auch ein paar von den hochdotierten 1,- EUR und Minijobs in den [...]
Also das ist mir doch so was von egal. Sollen sie doch die Innenstädte dicht machen, fahren wir halt auf die Grüne Wiese zum einkaufen. Dann werden zumindest auch ein paar von den hochdotierten 1,- EUR und Minijobs in den Innenstädten wieder abgebaut. Glaubt man eigentlich, dass fast 40% der Leute gerne mit verschrottungswürdigen Rostlauben, die älter als 10 Jahre oder darüber sind, durch die Gegend fahren und es ihnen damit noch Spaß macht? http://www.test.de/themen/auto-verkehr/meldung/-/1359925/1359925/ http://www.bild.t-online.de/BTO/tipps-trends/geld-job/2007/11/ratgeber/autofahren-reiche/kosten-benzin-versicherung,geo=2903350.html Würden die sog. „Mittelschicht“ noch Geld für einen Neuwagen haben, würden sie sicherlich mit so einem ……… durch die Gegend gurken. Für Rußfilter bei Neuwagen hätte ich ja noch Verständnis, so könnte ein angemessener Wandel vollzogen werden. Alles andere ist der absolute Wahnsinn für die Geschäftsleute in den Innenstädten. Wahrscheinlich kann man dann mit Abschottung der Städte, auch gleich das Insolvenzverfahren beim Amtsgericht anmelden. Herzlichen Glückwunsch liebe Unternehmer. Das hat die Politik und wieder mal die liebe EU fein, NUR FÜR EUCH hingekriegt.
Starry 29.11.2007
Naja, ausreichend trifft es wenn man diese Bewertung der Schulnote: 4 gleichsetzt. Denn ob ich 15 Minuten zur Arbeit brauche oder 1 Stunde, ist ein wesentlicher Unterschied. Natürlich hängt der Zeitunterschied von den Strecken ab, [...]
Naja, ausreichend trifft es wenn man diese Bewertung der Schulnote: 4 gleichsetzt. Denn ob ich 15 Minuten zur Arbeit brauche oder 1 Stunde, ist ein wesentlicher Unterschied. Natürlich hängt der Zeitunterschied von den Strecken ab, aber auch bei direkter Durchfahrt ist man mit dem Auto immer wesentlich schneller als mit den Öffentlichen. Sofern man die nötige Stadtkenntnis hat. Davon abgesehen finde ich die Umweltzonen nicht unbedingt als störend sondern als Beitrag für eine Saubere Umwelt. Wer unbedingt seinen alten Diesel fahren will, kann dies halt nicht mehr in der Innenstadt machen. Wer braucht denn noch unbedingt einen Diesel? Bei den Spritpreisen lohnt sich ein Diesel schon gar nicht mehr. Das rechnet sich fast gar nicht mehr. Für Firmen kann das in der Tat existenzbedrohend werden. Allerdings muss man hier auf die Möglichkeit hinweisen, das man entsprechende Filter nachrüsten kann und damit sogar auf kurzer Sicht sparen kann. Die Umweltzonen sind ja schon seit letztes Jahr im Gespräch und jeder wusste das die kommen. Also genügend Zeit zum reagieren. In diesem Sinn Gruß Starry
MichaelFischer 29.11.2007
Also, bisher ging es hier auch um ältere Benziner und für die gibt es wohl keine Nachrüstsätze. Da heißt es dann nur noch verschrotten und sich von Frau M. ein Neues schenken lassen. Gut nur, dass die CDU so christlich ist ;-).
Also, bisher ging es hier auch um ältere Benziner und für die gibt es wohl keine Nachrüstsätze. Da heißt es dann nur noch verschrotten und sich von Frau M. ein Neues schenken lassen. Gut nur, dass die CDU so christlich ist ;-).
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  • Datum: Donnerstag 29.11.2007 | 13:27 Uhr
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