New York - Wie das "Wall Street Journal" in seiner Donnerstagsausgabe berichtete, wird Chrysler die Fertigung von Pickup-Trucks ab Weihnachten aussetzen. Bis Ende Januar sollen in den Fabriken in Warren und Fenton in den Bundesstaaten Michigan und Missouri keine Geländewagen hergestellt werden. Auch eine dritte Anlage in Mexiko soll in der ersten Januarhälfte geschlossen bleiben.
General Motors hatte bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass die Pickup-Produktion im Januar in drei Fabriken stillsteht. Ford hatte ebenfalls vorübergehende Werksschließungen für Anfang 2008 angedeutet.
Angesichts der vergleichsweise hohen Spritpreise und dem wirtschaftlichen Abschwung in den USA blieben die Autokonzerne zuletzt auf ihren Pickup-Trucks sitzen. Die Verkaufszahlen für die Spritfresser fielen im November nach Angaben der Unternehmensberatung Autodata mit 8,3 Prozent deutlich stärker als in den Monaten zuvor. Der Rückgang lag demnach im Oktober noch bei drei Prozent.
Die sinkende Pickup-Nachfrage stellt für die US-Autobauer eine Bedrohung dar, da sie in diesem Segment den Großteil ihrer Gewinne erwirtschaften.
amz/AFP
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