"Hier wird die Gutgläubigkeit von Autofahrern ausgenutzt", sagte AvD-Sprecher Sven Janssen. Im Einkauf liegen die Feinstaubplaketten dem Verband zufolge deutlich unter fünf Euro. Es sei unverständlich, warum mit der "Zwangskennzeichnung der Fahrzeuge den Autofahrern auch noch das Geld aus der Tasche gezogen werden soll", erklärte der AvD.
Seit 1. Januar gelten in Berlin, Hannover und Köln Umweltzonen, in denen nur noch schadstoffarme Autos mit Umweltplakette fahren dürfen. Im Laufe des Jahres wollen weitere Städte Umweltzonen einrichten.
Eigentlich hätten die Plaketten kostenlos ausgegeben werden müssen, um die Halter von sauberen Fahrzeugen nicht zu bestrafen. Autofahrer sollten die Preise für die Plaketten vergleichen und Beträge über fünf Euro nicht akzeptieren. "Schließlich muss dabei nur in die Fahrzeugpapiere geschaut und die Plakette aufgeklebt werden", so Janssen.
hil/AP
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