New York- Allein Nissan liefert jeden Monat 200 Einheiten der Mittelklasselimousine Altima Hybrid. Ergänzt wird die Flotte von 50 Chevrolet Malibu Hybrid sowie 50 Ford Escape Hybrid. Die Stadt hatte vor einigen Monaten einen ehrgeizigen Plan zur Cab-Umrüstung verkündet.
Mit der Umstellung auf die Spritspar-Autos soll vor allem die Luftqualität in der Metropole verbessert werden. Zudem sinken die Kraftstoffkosten für die Taxi-Betreiber. In New York sind rund 13.000 Taxis unterwegs, 1300 davon verfügen bereits über einen Hybridantrieb. Bis 2012 soll die Umstellung abgeschlossen sein. Viele Taxifahrer hatten in der Vergangenheit kritisiert, dass die Hybridfahrzeuge nicht so haltbar seien,wie die bisher eingesetzen Ford Crown Victorias mit ihren V8-Motoren. "Der Vic ist ein echtes Arbeitstier", so ein Taxifahrer in Manhattan. "Dass die Stadt den abschaffen will, ist doch vollkommen idiotisch."
Vorreiterrolle des Big Apple
Bloomberg sieht das offenbar anders, und der Bürgermeister kann der Cab-Flotte Ausstattung und Preise diktieren - der Taxi-Markt in New York ist streng reguliert. Matthew Daus, der Vorsitzende der städtischen Taxi and Limousine Commission sagte am Mittwoch, dank des Hybridantriebs sparten Fuhrunternehmer pro Jahr und Fahrzeug rund 6500 Dollar an Spritkosten.
Jim Kliesch vom Washingtoner Thinktank UCS sagte, New Yorks Entscheidung könne Einfluss auf die gesamte Autoindustrie haben: "Es ist ein Signal an die Autohersteller, solche Fahrzeuge rasch zur Verfügung zu stellen."
Rund 62 Prozent der US-Autofahrer erwägen, beim nächsten Neuwagenkauf ein Modell mit der spritsparenden Hybridantriebskombination zu wählen, wie aus einer Studie des Beratungsunternehmens J. D. Power hervorgeht. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 50 Prozent.
hil/Reuters
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