Detroit - Das geplante Elektroauto des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) soll in Europa Ende 2011 auf den Markt kommen. Rund ein Jahr nach dem US-Start unter der Marke Chevrolet werde es als Opel-Modell angeboten, schreibt GM-Europachef Carl-Peter Forster in seinem Internet-Blog. Den US-Preis hatte der Autobauer ursprünglich auf rund 30.000 Dollar (20.000 Euro) taxiert. Inzwischen geht der Konzern von deutlich mehr aus, will sich aber nicht konkret festlegen.
In Europa werde der Wagen zunächst als weitgehend identische Opel-Variante des Chevy Volt vermarktet, schrieb Forster in dem bereits zu Wochenbeginn erstellten Online-Beitrag. Später würden spezielle europäische Varianten folgen. In Großbritannien soll das Elektroauto unter der Opel-Schwestermarke Vauxhall laufen.
Der Volt kommt mit seinen Batterien an Bord rund 64 Kilometer weit und wird an der normalen Steckdose aufgeladen. Unterwegs kann er sich auch über einen Generator selbst mit Strom versorgen - dann steigt die Reichweite auf bis zu 1000 Kilometer.
hil/dpa-AFX
Korrektur: In einer früheren Version wurde die Reichweite des Volt falsch beziffert. Laut GM reicht der Akku für eine Strecke von 64 Kilometern. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.
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