Hamburg - Einem Bericht der Fachzeitschrift "Automotive News Europe" zufolge gehören Renault, Opel und BMW zu den Unternehmen, die entsprechende Verschiebungen planen. So habe Renault die Überarbeitung für ein Megane basiertes Modell gestoppt. Zudem verzögerten sich auch die Nachfolger für den Espace Minivan sowie den Vel Satis.
General Motors Europe bremst laut "ANE" bei den Marken Opel und Vauxhall. Der geplante kleine Opel-Geländewagen, der im belgischen Antwerpen gebaut werden sollte, komme möglicherweise nicht.
Insiderberichten zufolge habe die Ford-Tochter Volvo weitere Entwicklungen für seinen C30-Kombi zunächst unterbrochen und Fiat könnte sein Programm zur Modellentwicklung reduzieren, um die Finanzvorgaben einzuhalten. BMW hatte vor Kurzem seinen Premium-Allradler X7 beerdigt.
Da neue Produkte zugleich auch die Schlüssel für neue Verkäufe seien, warnen Analysten, die Kürzungen könnten auf lange Sicht dem Absatz schaden. Ferdinand Dudenhöffer, Chef des Auto-Forschungsinstituts B&D Forecast sagte "ANE": "Wenn Hersteller die Produktentwicklung kürzen, verbessern sie die Profitabilität nur über einen kurzen Zeitraum. Anschließend ist die Kundennachfrage nach neuen Produkte wieder stärker."
hil
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