Von Lasse Hinrichs
Die 1917 von Fritz Neumeyer gegründete Zünder- und Apparatebaugesellschaft Nürnberg gehörte Ende der dreißiger Jahre zu den größten Motorradherstellern Europas. Zuvor war Zündapp am Prototyp des Porsche Typ 12 (ein Vorläufer des VW-Käfers) gescheitert.
Zur Serienreife brachte es im Jahr 1957 hingegen der Zündapp Janus 250 – ein Viersitzer mit zentral eingebautem Motor. Namensgebende Besonderheit: Die Passagiere vorne und hinten saßen Rücken an Rücken. Nach 17 Monate wurde die Produktion des ulkigen Mobils wieder eingestellt. Bis zum Konkurs 1984 entwickelte Zündapp außer Motorrädern auch Nähmaschinen, Bootsmotoren und Rasenmäher.
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