Pomona - "Wir können die Jobs von morgen im Ausland entstehen lassen, oder wir können sie hier in Amerika schaffen und den Grundstein für anhaltenden Wohlstand legen", sagte US-Präsident Barack Obama am Donnerstag während eines Besuches in einem Werk für Hybridautos in Pomona im US-Bundesstaat Kalifornien. Mit einem milliardenschweren Förderprogramm für umweltfreundliche Elektroautos will Obama neue Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten schaffen.
US-Präsident Obama neben einem Hybridauto: 2,4 Milliarden Dollar für die Förderung dieser Technik
"Das Land, das bei der Energie führt, wird das Land sein, das im 21. Jahrhundert die Welt anführt", hob Obama hervor. Die USA lägen derzeit bei der Entwicklung neuer Energieformen und Antriebstechnologien aber hinter einigen Ländern in Europa und Asien zurück. "Deutschland führt die Welt bei der Solarenergie an", sagte Obama. Spanien erzeuge fast 30 Prozent seiner Energie mit Windkraft, die USA hingegen weniger als ein Prozent. Außerdem würden für US-Hybridwagen nicht in den Vereinigten Staaten hergestellte Batterien verwendet, sondern Bauteile aus Japan.
Obamas Plan sieht vor, dass US-Hersteller bis zu 1,5 Milliarden Dollar für die Produktion von Batterien für Hybridautos bekommen. Weitere 500 Millionen Dollar sollen an Firmen gehen, die andere Bauteile für die Elektro-Flitzer herstellen. 400 Millionen Dollar sind für Entwicklungsausgaben und die notwendige Infrastruktur für Hybridautos wie Elektro-Tankstellen eingeplant. Verbraucher, die ein Hybridauto kaufen, sollen außerdem von Steuererleichterungen in Höhe von 7500 Dollarn profitieren.
Das Geld für die Hybridautos stammt aus dem 787 Milliarden Dollar teuren Konjunkturpaket, das Obamas Regierung wegen der Wirtschaftskrise aufgelegt hatte.
fsc/AFP
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