Von Gesa Rathke und Jürgen Pander
Ein Pass-Klassiker in den Walliser Alpen, der Martigny im Rhônetal mit dem italienischen Aosta im gleichnamigen Tal verbindet. 1905 wurde die Passstraße für den Verkehr fertiggestellt, doch bereits die Römer nutzen diesen Alpenübergang und auch Napoleon überschritt am 14. Mai 1800 an dieser Stelle mit seinen Truppen die Grenze nach Italien. Seit 1964 ist die Route durch den Großen-Sankt-Bernhard-Tunnel ganzjährig passierbar. Ein historisch bedeutsamer Ort an der Strecke über die Berge ist das Hospiz an der Passhöhe, das bereits um 1050 gegründet wurde.
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