Pausen auf Reisen: Die zehn ungewöhnlichsten Autobahnraststätten

Von Lasse Hinrichs

Die Pausenplätze im Niemandsland zwischen Start und Ziel nimmt man häufig kaum wahr. Das ist schade, denn es gibt durchaus Attraktionen an der Autobahn. Eine war bereits Austragungsort eines rauschenden Festes.

Rasch abfahren, kurze Kaffeepause, auf die Toilette, und weiter geht's: Raststätten an Deutschlands Autobahnen fristen in aller Regel ein funktionalistisches, rein dem Servicegedanken verpflichtetes Dasein. WC, Waschgelegenheit, Kiosk, Restaurant und koffeinhaltige Heißgetränke in allen Variationen - das war's? Oder sollte in den anonymen, scheinbar austauschbaren Betonkomplexen links und rechts der Autobahn-Leitplanken noch mehr zu entdecken sein?

Allerdings: Ganze Bücher und kulturgeschichtliche Abhandlungen wurden zu dem Thema verfasst. Und das nicht zu unrecht. Denn angefangen bei der Feng-Shui-Raststätte in Gruibingen über den architektonisch gewöhnungsbedürftigen Kunsttempel in Illertal bis hin zum einstigen Hitler-Rasthaus am Chiemsee - wer etwas genauer hinschaut, entdeckt unter den deutschlandweit 370 Raststätten durchaus ungewöhnliche Orte. Und dazu absurde Geschichten sowie kuriose Fakten. SPIEGEL ONLINE hat zehn ungewöhnliche Fälle herausgesucht.

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  • Datum: Freitag 12.06.2009 | 11:22 Uhr
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