Von Lasse Hinrichs
Rasch abfahren, kurze Kaffeepause, auf die Toilette, und weiter geht's: Raststätten an Deutschlands Autobahnen fristen in aller Regel ein funktionalistisches, rein dem Servicegedanken verpflichtetes Dasein. WC, Waschgelegenheit, Kiosk, Restaurant und koffeinhaltige Heißgetränke in allen Variationen - das war's? Oder sollte in den anonymen, scheinbar austauschbaren Betonkomplexen links und rechts der Autobahn-Leitplanken noch mehr zu entdecken sein?
Allerdings: Ganze Bücher und kulturgeschichtliche Abhandlungen wurden zu dem Thema verfasst. Und das nicht zu unrecht. Denn angefangen bei der Feng-Shui-Raststätte in Gruibingen über den architektonisch gewöhnungsbedürftigen Kunsttempel in Illertal bis hin zum einstigen Hitler-Rasthaus am Chiemsee - wer etwas genauer hinschaut, entdeckt unter den deutschlandweit 370 Raststätten durchaus ungewöhnliche Orte. Und dazu absurde Geschichten sowie kuriose Fakten. SPIEGEL ONLINE hat zehn ungewöhnliche Fälle herausgesucht.
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