Von Lasse Hinrichs
Die Nürburgring-Nordschleife gilt als die gefährlichste und schönste Rennstrecke der Welt - im Volksmund auch die grüne Hölle genannt. Auf 20,835 Kilometern mäandert der riskante PS-Parcours durch die beschauliche Eifel: 73 Rechts- und Linkskurven, Steigungen von bis zu 17 Prozent, ein maximal elfprozentiges Gefälle sowie ein Höhenunterschied von rund 300 Metern - der Mythos Nordschleife und seine Extrembedingungen ziehen seit mehr als 80 Jahren immer neue Motorsport-Akrobaten in ihren Bann.
Dabei wird die Jagd nach neuen Geschwindigkeitsrekorden leicht zu einem Tanz auf Messers Schneide. Oft sind es nur wenige Zehntelsekunden, die aus ambitionierten Rennfahrern glorreiche Sieger oder tragische Verlierer machen.
Formel-1-Held Clay Regazzoni, Porsche-Legende Stefan Bellof oder Motorrad-Ass Helmut Dähne haben mit ihren spektakulären Fabelläufen einen Platz in der Rennhistorie des Nürburgrings sicher. Aber es gibt auch unkonventionellere Methoden, die Strecke zu meistern. Ob per Fahrrad, auf Inlineskates oder mit einem Supersportwagen mit Hybrid-Antrieb - SPIEGEL-ONLINE stellt zehn Nordschleifen-Rekordhalter vor.
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