Nicht zu stoppen: Geister-Auto rast über die A 43

Das Gaspedal klemmte, die Bremse funktionierte auch nicht mehr: Mit hoher Geschwindigkeit ist ein Autofahrer am Montag durchs Ruhrgebiet gerast. Eine Polizei-Eskorte begleitete das nicht zu stoppende Geister-Auto auf seiner halsbrecherischeren Fahrt.

Bochum/Münster - Eine Polizei-Eskorte mit Blaulicht und Martinshorn hat ein Auto auf seiner Fahrt auf der A 43 durchs Ruhrgebiet begleitet. "Das Auto bewegte sich wie von Geisterhand", sagte ein Polizeisprecher. "Es gab von sich aus Vollgas."

Bei 140 Sachen erlitt der 25-Jährige am Steuer den Schock seines Lebens. Der Automatikhebel ließ sich nicht umstellen, und die Bremsen reichten nicht aus, das Tempo zu drosseln. Der Fahrer konnte nur noch lenken.

Verzweifelt rief er mit seinem Handy in Bochum die Polizei. Streifenwagen verschafften ihm daraufhin freie Fahrt. Erst als der Mann auf Anraten der Polizisten den Schlüssel umdrehte und damit den Motor abstellte, rollte der Wagen aus. Grund der Geisterfahrt war vermutlich ein Motorschaden, hieß es.

hil/dpa

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  • Datum: Montag 10.08.2009 | 15:32 Uhr
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