Aus Frankfurt berichtet Jürgen Pander
Die globale Autobranche steht unter Strom: Mal abgesehen vom Ibiza IBZ, der offiziell noch als Studie firmiert, dessen Serienfertigung aber längst beschlossen ist und bereits in wenigen Monaten anläuft, gibt es auf der 63. Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt keine einzige Studie, deren Antrieb nicht zumindest teilweise elektrifiziert ist.
Die sich abzeichnende technische Umwälzung bei den Motoren und die dazu nötigen Innovationen bei den Batterien ziehen wie selbstverständlich auch ganz neue Karosseriekonzepte nach sich. Und so wimmelt es auf der Messe von Studien, die nicht nur effekthascherische Fingerübungen der Designer oder fast schon serienfertige Showcars sind. Tatsächlich bieten sie Ausblicke auf eine mögliche mobile Zukunft.
Inzwischen haben fast alle Autohersteller begriffen, dass es weder klug noch passend wäre, die neue Technik einfach in die alten Blechkleider zu hüllen. Wer will schon einen Hightech-Golf-Focus-Astra fahren, dem man seine Zukunftsfähigkeit nicht ansieht? Stattdessen entwirft Opel das Elektroauto Ampera als futuristische Limousine mit frischer Linienführung und Citroën baut ein violett schimmerndes Konzeptauto, das sich nicht um die gängige Markenoptik schert.
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