Stuttgart - Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist eindrucksvoll. Um noch einmal 21 Prozent sind die Zulassungszahlen für Neuwagen nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie im September gestiegen. Ein Grund sei der Auftragsüberhang nach Auslaufen der Abwrackprämie, erklärte ein VDA-Sprecher.
Doch einige Händler klagten bereits über wegbrechende Verkäufe. Diesem Trend versuchen die Autobauer mit verstärkten Rabattprogrammen zu begegnen. Wie eine Stichprobe der Fachzeitschrift "auto motor und sport" ergab, sind derzeit Nachlässe von durchschnittlich 21 Prozent möglich. In der Spitze räumen Händler sogar 42 Prozent Nachlass ein. "Der Vergleich von 60 Modellen zeigt, dass die Hersteller grundsätzlich weiter hohe Rabatte einräumen, allerdings je nach Modell stark variierend", schreibt das Blatt.
So räume Opel beim auslaufenden Astra mit bis zu 42 Prozent die mit Abstand höchsten Rabatte ein, während beim Corsa nur 21 Prozent drin sind und beim neuen Verkaufsschlager Insignia sogar nur 18 Prozent.
Die geringsten Rabatte gibt es derzeit beim Marktführer Volkswagen
und den Gewinnern der Abwrackprämie, den Kleinwagenherstellern Subaru und Suzuki Motor
. Die Asiaten gewähren derzeit nur zwölf Prozent Nachlass. Bei VW-Modellen fallen mit 13 Prozent die Nachlässe ebenfalls nicht hoch aus, wobei die Wolfsburger mit günstigen Finanzierungen und Serviceangeboten versuchen, Kunden zu locken. Ford
liegt dagegen mit Nachlässen von 28 und 29 Prozent deutlich über dem Durchschnitt.
Flexibel haben sich die deutschen Premiumhersteller auf die Nachfrageschwäche eingestellt. Audi
beispielsweise hat kräftig an der Rabattschraube gedreht und räumt beim A3 sogar 29 Prozent ein, beim A4 noch 25 Prozent. Bei BMW
schwanken die Vorteile zwischen 12 Prozent beim Fünfer und bis zu 21 Prozent beim Dreier. Große Unterschiede auch bei Mercedes: Bei der B-Klasse gibt Mercedes
nur neun Prozent, bei der C-Klasse dagegen 21 Prozent.
Autoexperten rechnen damit, dass sich der Rabattdruck in den kommenden Monaten noch verstärkt. "Wir gehen davon aus, dass die Auftragseingänge deutlich zurückgehen", erklärt der Gelsenkirchener Ökonom Ferdinand Dudenhöffer. "Im Frühjahr werden wir eine wahre Rabattschlacht im deutschen Automarkt erleben."
mik
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Ja, bitte! Unbedingt! Die ADAC-Pannenstatistik spricht eine deutliche Sprache. Wenn möglich bitte die gesamte Produktion der französischen Autoindustrie im eigenen Land lassen! Das wäre wunderbar. mehr...
Exakt, nur wie sieht es den mit der Technologie aus bei den Deutschen Autokarossenherstellern? Die Detroit Auto Show hat gezeigt, das Deutsche Autobauer immer noch auf einem toten Pferd reiten. In 2 Jahren! In 2 Jahren soll [...] mehr...
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