Washington - Ein Mann hat im US-Bundesstaat Texas sein Auto in eine Lagune gefahren. So weit, so unspektakulär. Doch diesen Autounfall wird der 34-Jährige wohl so schnell nicht vergessen, denn der halb im Salzwasser versenkte Wagen ist nicht irgendeiner, der sich leicht ersetzen lässt, sondern eines der seltensten Fahrzeuge der Welt: ein rund zwei Millionen Dollar teurer Bugatti Veyron. Weltweit gibt es davon weniger als 300 Exemplare.
Die Schuld gibt der wohlhabende Texaner einem tieffliegenden Pelikan. Dieser habe ihn abgelenkt, woraufhin er die Kontrolle über seinen Wagen verlor, behauptet er. Wie die Zeitung "Galveston Daily News" am Samstag auf ihrer Web-Seite berichtete, hing der Unfallverursacher bei einer Fahrt entlang der Küste des Golfs von Mexiko mit seinem Blick dem Tier nach und geriet dabei auf eine matschige Wiese, auf der er nicht mehr gegensteuern konnte.
Ein Handyvideo, das ein Amateurfilmer auf der Internetseite jalopnik.com veröffentlichte, zeigt, wie das Wasser wegspritzt, als das schnellste Serienfahrzeug der Welt abdriftet. Den Angaben zufolge soll der Motor noch 15 Minuten gelaufen sein, bevor der Bugatti den Kampf gegen das Salzwasser verlor. Der Fahrer blieb unverletzt. Über die konkrete Schadenshöhe wurde zunächst nichts bekannt.
can/AFP
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