Goslar - Bei Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss kamen 2008 523 Menschen ums Leben. Vor 15 Jahren waren es 2000 und vor 30 Jahren sogar 3500. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Auto Club Europa (ACE) am Dienstag vor Beginn des Verkehrsgerichtstages in Goslar vorlegte. Auch die Zahl der Schwerverletzten sei innerhalb von 15 Jahren um zwei Drittel auf knapp 7000 gesunken, sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner. Alkoholunfälle mit Personenschaden seien dabei zu fast 90 Prozent von Männern verursacht worden. Der ACE beruft sich in seiner Untersuchung auf Daten des Kraftfahrt-Statistischen Bundesamtes (KBA).
Als Ursache für die positive Entwicklung nannte Hillgärtner neben verbesserten Sicherheitseinrichtungen der Fahrzeuge eine verminderte gesellschaftliche Akzeptanz von Trunkenheitsfahrten und härtere Strafen für Alkoholdelikte im Straßenverkehr. Dies habe zu einem anderen Umgang mit Alkohol geführt.
Regional gebe es allerdings nach wie vor große Unterschiede bei der Häufigkeit von Alkoholopfern im Straßenverkehr. Mit rund 36 Alkoholunfällen je 100.000 Einwohner rangiere Mecklenburg-Vorpommern in der Häufigkeitsliste ganz vorn, dicht gefolgt vom Saarland (34,76). Relativ wenige Alkoholunfälle je 100.000 Einwohner gab es in Hamburg (20,43) und Nordrhein-Westfalen (18,78). Unter dem Bundesschnitt liegen außerdem noch Bayern (21,77) und Berlin (21,42).
Auch die Zahl der Fahrer, die unter Alkoholeinfluss am Steuer erwischt wurden, sei rückläufig, sagte Hillgärtner. Sie lag 2008 bei knapp 191.000. 2001 waren es noch knapp 231.000 gewesen. Auch diese Entwicklung sei auf den ersten Blick erfreulich und möglicherweise ein Erfolg der zahlreichen Verkehrssicherheitskampagnen gegen Alkohol am Steuer. Der Personalabbau bei der Polizei verhindere allerdings eine engmaschige Verkehrsüberwachung.
rom/dpa
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Jau, Klasse. Weniger Unfälle durch mehr Saufen. Trinkpflicht für alle. Haben wir hier in Köln aber schon, zumindest übernächste Woche. Kölle Allaf für den Titel des Beitrags. mehr...
Durch Alkohol weniger Unfälle am Steuer? Dann werde ich auch weiterhin betrunken fahren. Prost! mehr...
Da es immer noch alkoholbedingte Verkehrsunfälle gibt, würde ich ein Verbot von Autos begrüßen. Und ein Verbot von Computerspielen wie Counterstrike und GTA, die bestimmt irgendwie mit daran schuld sind! mehr...
Das kann natürlich riskant werden. Sie ist schon recht verschlafen und kennt sich nachts eh kaum aus. Dazu kommt dann noch die übellaunige Predigt über seinen Zustand *grins* Ich persönlich wäre für ein rigoroses 0,0 [...] mehr...
Vor einigen Jahren hat die Schweiz die Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 heruntergesetzt (nach Vorbild D). Inzwischen denkt man darüber nach, wieder auf 0,8 zu gehen, denn die Anzahl der Unfälle ist seitdem angestiegen. Grund: [...] mehr...
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