Von Jürgen Pander
Sie lächeln, schieben keck eine Schulter nach vorne, stemmen lässig die Hände in die Hüften - stundenlang schmeicheln sich auf Automessen junge Damen um die aktuellen Fahrzeuge, um Fotografen und überhaupt Männerblicke - ja, es tummeln sich nun mal vor allem Männer bei derartigen Veranstaltungen - anzuziehen.
Die Kommunikation der Gäste mit den Messe-Hostessen beschränkt sich meist auf knappe Anweisungen à la "jetzt mal hierher schauen!" oder "etwas weiter links rüber!" Wer sich jedoch mit den Damen unterhält, stellt fest, dass Autos sie meist nicht interessieren - dafür aber englische Literatur, Bilanzkalkulation oder juristische Spezialfälle.
Denn die allermeisten Hostessen auf den Ständen der Aussteller sind keine professionellen Fotomodels, sondern gewissermaßen Hybrid-Models. Im richtigen Leben Studentinnen oder berufstätige Frauen, wechseln sie für die Dauer des Genfer Autosalons auf die Drehteller im Scheinwerferlicht und spenden dem kalten Blech etwas Wärme und Emotionalität.
Weil in diesem Jahr beim Automobilsalon in Genf Hybrid-Autos im Vordergrund stehen, hat sich SPIEGEL ONLINE passend dazu auch nach Hybrid-Models umgesehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
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Der unnötigste Teil von AUtomessen. Auf der IAA hab ich sogar eine der Damen gebeten, doch bitta mal von der BMW Hybridstudie wegzugehen, da dass Auto ohne sie besser aussah. Ich geh wegen der Autos auf ne Automobilmesse und [...] mehr...
Ein Beitrag über Hybrid-Models? Für mich ein Drittelmix,zu gleichen Teilen bestehend aus: - völlig uninteressanter Thematik mit peinlicher Headline - nahezu absoluter Qualitätslosigkeit - dem augenscheinlichen Wunsch des [...] mehr...
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