München - Die Preise seien extrem überteuert und inakzeptabel, kritisierte der Verkehrsclub ADAC - schließlich sei der Ölpreis zuletzt gefallen. Es zeige sich, dass die Mineralölkonzerne kaum einen Versuch ausließen, "ihre ohnehin großen Gewinne auf dem Rücken der Autofahrer noch zu steigern".
Bei einem Vergleich der Preise an Markentankstellen in 20 großen deutschen Städten erwiesen sich Dortmund, Dresden und Saarbrücken mit 1,469 pro Liter Super als teuerste Orte. In Saarbrücken und Dresden fand der Verkehrsclub auch den mit 1,239 Euro höchsten Dieselpreis.
Vor einem Monat hatte Super bei der allmonatlichen Erhebung des ADAC in den 20 Städten noch meist knapp unter 1,40 Euro gelegen, Diesel meist bei knapp 1,20 Euro. Allerdings unterscheiden sich die Spritpreise je nach Stadt teilweise deutlich: Superbenzin war mit einem Durchschnittspreis von 1,407 Euro in Stuttgart und 1,408 Euro in Köln rund 6 Cent billiger als in den teuersten Orten.
Auch beim Diesel waren die beiden Städte die billigsten: In Stuttgart kostete der Selbstzünderkraftstoff 1,179, in Köln 1,186 Euro.
hil/APD
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