Von Jürgen Pander
Das mit dem Rekord muss natürlich spezifiziert werden, denn Raketenautos waren zum Beispiel schon sehr viel schneller unterwegs. Bei der Bestmarke, die ein Bugatti Veyron 16.4 Super Sport in Ehra-Lessien aufstellte, handelt es sich um den Geschwindigkeitsrekord für straßenzugelassene Seriensportwagen. Bei 431 km/h liegt der Weltrekord nun, nach der Fahrt in aller Abgeschiedenheit. Das Tempo hat angeblich sogar die Bugatti-Ingenieure überrascht. Technikchef Wolfgang Schreiber gab zu Protokoll, dass man mit einer Spitzengeschwindigkeit von 425 km/h gerechnet habe. Doch bei 25 Grad und idealen Bedingungen ging es dann doch noch einen Tick rasanter.
Für das Rekordprozedere bestehen ebenfalls genaue Vorschriften. Binnen einer Stunde muss der Wagen zweimal durch die Lichtschranke rasen - je einmal von Nord nach Süd und umgekehrt. Am Steuer des orange-schwarz lackierten Supersportwagens sitzt Pierre-Henri Raphanel. Als er das erste Mal durch die Messstation schießt, registriert der GPS-gestützte Geschwindigkeitsmesser 427,933 km/h. Beim zweiten Mal, in der Gegenrichtung, werden gar 434,211 km/h gemessen. Dann rechnen die Offiziellen von TÜV und Guinness nach und kommen auf einen Mittelwert von 431,072 km/h.
Für Bugatti dürfte die Rekordfahrt eine lohnende Investition gewesen sein. Denn das Modell Super Sport ist sozusagen die extremste Variante des 16-Zylinder-Überautos Veyron. Es wird künftig ab 1,65 Millionen Euro netto verkauft. Allerdings leistet der Motor im Modell Super Sport auch 1200 PS (sonst 1001 PS), was durch vier größere Turbolader samt wuchtigeren Ladeluftkühlern möglich wird. Zusätzlich wurde das Fahrwerk überarbeitet, die Aerodynamik optimiert und die Karbonkarosserie versteift. Bugatti garantiert den Käufern eine Höchstgeschwindigkeit von 415 km/h, dann aber ist Schluss, weil die Elektronik den Tempoexzess dann stoppt - mit Rücksicht auf die Reifen, wie es heißt.
Insgesamt 300 Exemplare des Veyron sollen gebaut werden; bislang wurden 260 Autos verkauft, 249 davon sind bereits ausgeliefert. Für die Variante Super Sport bleiben also nicht mehr allzu viele Produktionsnummern frei. Die ersten fünf Modelle der Super-Sport-Serie werden übrigens exakt so aussehen wie das Rekordfahrzeug und pro Stück netto 1,95 Millionen Euro kosten. Sie sind allesamt schon vergriffen.
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Ohne Rückflugticket. Dort bleiben zu müssen / dürfen ist schon ziemlich nachhaltig. Noch nachhaltiger wäre, sich überhaupt nicht mehr zu bewegen. mehr...
Ich teile viele Ihrer Lebensmaxime und versuche ebenfalls so umweltschonend wie möglich zu leben. Eine Konsequenz daraus ist nicht zu fliegen. Daher frage ich mich jetzt - wie kommt man nachhaltig nach Seattle. mehr...
Die Ingenieur-Leistung hinter dem Bugatti-Veyron ist ja nicht die Höchstgeschwindigkeit allein, sondern diese auch zu halten, ohne dass alle rüttelt und klappert. Ein Ferrari, oder Lamborghini kündigen damit bei weitaus [...] mehr...
...jetzt reicht's! Ich habe mir gerade einen Dagger GT zugelegt. Da kann ich endlich mal 480km/h fahren! Ohne Abregelung, mit 2000 PS und zu einem unverschämt günstigen Preis und Minimalverbrauch! Der Preis: umgerechnet [...] mehr...
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