Auburn Hills/Washington - Das in Washington beheimatete Center for Auto Safety (CAS) hatte die Untersuchung bereits im Oktober 2009 ins Rollen gebracht. Demnach bestehe eine besonders große Gefahr, wenn ein anderer Wagen auf das Heck des Grand Cherokee auffährt, wo der Tank sitzt.
Auch die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA beschäftigt sich mit dem Problem und gab am Dienstag erste eigene Ergebnisse bekannt. Demnach sind bei Unfällen, bei den Feuer ausbrachen, 55 Menschen in ihren Jeeps gestorben. Allerdings dauern die Untersuchungen weiter an. Chrysler versprach, zu kooperieren und unterstrich gleichzeitig, dass es sich noch nicht um einen Rückruf handele.
Sollten die Wagen in die Werkstätten müssen, dürfte es teuer werden für das Unternehmen, das 2009 Insolvenz angemeldet hatte. Der Grand Cherokee ist einer der Verkaufsschlager. Die Fachzeitschrift "Automotive News" sprach von 3 Millionen betroffenen Wagen. Erst jüngst hatte Chrysler fast 600.000 Autos wegen diverser Defekte zurückrufen müssen.
rom/dpa/Reuters
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