GM und Ford: US-Autoguru prophezeit Abstieg amerikanischer Marken

Die Aussichten für General Motors und Ford sind düster: Die größten US-Autobauer werden nach Expertenmeinung im weltweiten Vergleich künftig an Einfluss verlieren. Dagegen werden ein japanischer, ein südkoreanischer und ein deutscher Hersteller um die Top-Position kämpfen.

US-Präsident Barack Obama neben einem Chevy Volt (Archivbild): Kampf um Top-PositionZur Großansicht
AP

US-Präsident Barack Obama neben einem Chevy Volt (Archivbild): Kampf um Top-Position

Düsseldorf - Die US-Autoindustrie liegt am Boden - und dürfte es auch bleiben. "Ich sehe derzeit noch keine Anzeichen für eine nachhaltige Erholung der Autokonjunktur in den USA in den nächsten zwei bis drei Jahren", sagte der US-Autoexperte Ron Harbour der "Wirtschaftswoche".

Vor der Wirtschaftskrise wurden in den USA rund 16 Millionen Autos pro Jahr verkauft. In diesem Jahr werden es laut Magazin rund 11 Millionen sein. "Eine Rückkehr zu den 16 Millionen wird es nicht geben, zumindest nicht auf absehbare Zeit", wird der Experte zitiert, der sich einen Namen durch den jährlichen Harbour-Report gemacht hat, der die Produktivität der Hersteller misst. "Anders als die meisten Prognosen sehe ich keine große Erholung im kommenden Jahr."

Für die amerikanischen Traditionsmarken General Motors (GM) und Ford Chart zeigen sieht es demnach düster aus. Harbour geht davon aus, dass GM in Kürze nicht mehr zu den Top Drei der internationalen Autokonzerne gehören wird. Auch Ford werde Einbußen hinnehmen müssen.

Chevrolet Volt versagt als Hoffnungsträger

Zu den größten Automobilherstellern weltweit wird der US-amerikanische Autobauer General Motors (GM) wohl nicht mehr gehören. Der japanische Konzern Toyota Chart zeigen, der deutsche Hersteller Volkswagen Chart zeigen und der südkoreanische Autobauer Hyundai Motor Chart zeigen würden in fünf Jahren um Platz eins kämpfen, sagte Harbour. GM und auch Ford könnten nur hoffen, dass sie dann noch zu den fünf größten Herstellern gehören.

Selbst dem Hoffnungsträger des GM-Konzerns, dem Elektroauto Chevrolet Volt, rechnet Harbour geringe Marktchancen aus. "Der Chevrolet Volt ist mit über 40.000 US-Dollar einfach zu teuer, als dass er sich für den Verbraucher rechnet. Daher wird er von Anfang an nicht in größeren Stückzahlen verkauft werden", sagte der Experte dem Magazin.

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04.09.2010 von MashMashMusic: Nun ja ...

Ich rede nicht von deutschen Straßen oder der Fahrpraxis irgendwelcher Leute, sondern vom NEFZ. So wird der Verbrauch bestimmt wird, dass er vergleichbar ist, und da ist dieses V8-Monster eben bei 16 Litern. Wenn Sie da mal [...] mehr...

04.09.2010 von MashMashMusic: Die Physik ...

...lässt sich nicht überlisten. Wenn ein schwächerer Motor mit dem Gewicht eines Autos Probleme hat (wie schwer soll das eigentlich sein, wenn ein 2,7-Liter-Sechszylinder damit nicht zurecht kommt?), dann verbraucht er trotzdem [...] mehr...

04.09.2010 von mobileresident: .

16l ist schon recht viel und kann nur damit erklaert werden, wie der Wagen bewegt wurde. Wenn ich schon lese "in 8sec von 0 auf 100" wird mir schlecht. Was hat denn das mit der Praxis zu tun? Sie koennen doch nicht [...] mehr...

04.09.2010 von FoxhoundBM: Ahja ...

Sicher nicht! 1. hat der Bordcomputer auch ein metrisches System und 2. hab ich bei jedem Tankstopp nachgerechnet. Mit dem Avenger bin ich bei einem vollen 63-Liter Tank 710 km gefahren und hab dann umgerechnet 57 Liter [...] mehr...

04.09.2010 von MashMashMusic: Sorry, aber ...

Dodge Ram 5,7: 16 Liter Testverbrauch http://www.motorline.cc/offroad/index.php/article=136480 Das dürfte bei dem Monsterschiff auch ungefähr hinkommen. Zum Avenger habe ich nichts zum 3.5-Liter-Motor gefunden, der [...] mehr...

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  • Datum: Sonntag 29.08.2010 | 15:38 Uhr
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