Von Holger Dambeck
Geiz ist geil - beim Kauf von Fahrrädern gilt das nur noch bedingt. Zwar verkaufen Baumärkte und Discounter nach wie vor klapprige Konstruktionen für 200 Euro und weniger. Doch der Durchschnittspreis für ein Fahrrad, das in Deutschland verkauft wird, steigt. 2008 lag er bei 386 Euro, ein Jahr später bei 446 Euro.
Thomas Kunz vom Verband des Deutschen Zweiradhandels erklärt dies nicht allein mit dem E-Bike-Boom. "Der Kunde achtet mehr auf Qualität und ist bereit, hierfür mehr Geld auszugeben", sagte er auf der Pressekonferenz der Radmesse Eurobike in Friedrichshafen.
Die Hersteller freuen sich natürlich über die immer anspruchsvolleren Kunden, die den Umsatz in die Höhe treiben. Bei Rennrädern, aber auch Mountainbikes oder Reiserädern gab es schon immer Käufer, die viel Geld dafür ausgeben, das technisch Beste zu bekommen.
Diese Kunden kaufen sich Laufräder aus Karbon, von denen eines deutlich mehr kostet als ein vernünftig ausgestattetes Cityrad. Oder eine 14-Gang-Nabenschaltung von Rohloff, für die man ein trendiges Single-Speed-Räder bekommen würde. Die Nabe mag dem Durchschnittsradler irrsinnig teuer erscheinen, allerdings erreicht man damit Kilometerzahlen, die sonst nur bei Autos üblich sind. Mehrere zehntausend Kilometer sind gar nichts, einzelne Kunden haben sogar über 100.000 geschafft. Genau für so hohe Laufleistungen wurde die Schaltung konstruiert.
Die Entwicklung zu immer teureren Fahrrädern überrascht nicht, wenn man bedenkt, dass Menschen zunehmend ganz bewusst auf ein eigenes Auto verzichten oder ihren Zweitwagen abschaffen. Ein Pkw ist teuer, allein der Unterhalt verschlingt pro Jahr oft mehr Geld, als ein üppig ausgestattetes Velo kostet. Fallen diese Kosten weg, dann bleibt mehr Geld übrig für andere Dinge - eben auch fürs neue Rad.
Ein Tandem, das soviel kostet wie ein Kleinwagen. Oder ein Rennrad, das so leicht ist, dass man glaubt es sei aus Pappe. Lesen Sie, was die Luxus-Zweiräder der Eurobike in Friedrichshafen auszeichnet:
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Am besten Sie fragen die selber, wenn Sie sie einholen können. Mal eine Gegenfrage, wieviele Kreuze zählen Sie da in der Weimarer Gegend an den vielen Alleebäumen ? Die meisten stehen doch für sich überholende Autofahrer, [...] mehr...
Ach, und vom Sichtfahrgebot, Überholverbot vor unübersichtlichen Stellen etc. haben die fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrer noch nichts gehört? Oder wissen nicht wie man die StVO anwendet? Gibt es einen versteckten §en in [...] mehr...
Auf der Straße fährt man in jedem Fall - was Du meinst ist die Fahrbahn. Aber zur Einsicht müßte das Fahren dort auf dem Radweg sicherer, genauso bequem und schnell wie auf der Fahrbahn möglich sein. Ist es aber nicht. [...] mehr...
Ich hatte noch keine Probleme oder Schwierigkeiten mit Radfahrern im Straßenverkehr und war, wie schon geschrieben Fahrradkurier, habe also mit Fahrradfahren ausschließlich im Verkehr Erfahrungen. Das ist eindeutig kein Sport. [...] mehr...
Bitte bitte nehmen Sie mir dieses "verstecken" nicht übel, das habe ich mit einem Augenzwinkern gemeint. Ich werde im kommenden Jahr selbst nach vielen Jahren reiner Straßenrennen Richtung MTB-Marathon umsatteln und [...] mehr...
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