18. Dezember 2006, 14:59 Uhr

Geisterfahrt

Dreijähriger fährt das Auto seiner Mutter

Scheinbar führerlos rollte der Wagen durch Norderstedt bei Hamburg - bis ihn ein Fahrradständer stoppte. Als die herbeigeeilten Polizisten die Fahrertür öffnete, staunten sie nicht schlecht: Ein fröhlicher Dreijähriger winkte ihnen entgegen.

Norderstedt – Einen gewagten Sonntagsausflug machte der Junge in Schleswig-Holstein: Der Dreijährige schnappte sich den Autoschlüssel seiner Mutter, schlich sich unbemerkt aus der Wohnung und schaffte es sogar, den Wagen in Gang zu setzen.

Er überquerte damit langsam Seitenstreifen und Fahrbahn – bis ihn ein Fahrradständer bremste. Der Junge blieb unverletzt. Als die Polizei am Unfallort eintraf, hupte er und winkte den Beamten zu. Das Auto wurde beschädigt, der Fahrradständer hat nur noch Schrottwert.

Die Mutter hatte von dem Kurztrip nichts bemerkt. Auf den Vorfall war ein Passant aufmerksam geworden, der die Polizei rief. Er hatte beobachtet, wie sich das Auto scheinbar führerlos vom Seitenstreifen bewegte. Den Jungen auf dem Fahrersitz sah er dabei nicht – der war zu klein.

smv/ddp


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