Frankfurt am Main - Der Durchschnittspreis eines neuen Autos ist laut B&D auf den Rekordwert von 24.953 Euro geklettert. Käufer müssten damit 6,5 Prozent oder 1526 Euro mehr als im Vorjahr für ein neues Auto zahlen, berichtete Ferdinand Dudenhöffer, der Geschäftsführer des Instituts.
Ein Grund sei die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Jahresbeginn, die Neuwagen im Schnitt um 700 Euro verteuert habe. Nach Ansicht der Experten sind zudem die Modelle größer geworden und werden mit hochwertigerer Ausstattung verkauft.
Autotransporter: Teure Neuwagen
Erst Ende Juli hatte die Europäische Kommission neue Zahlen zum Preisgefälle auf dem EU-Automarkt veröffentlicht. Demnach sind Pkw in Deutschland im Schnitt teurer als in irgendeinem anderen Land der 13 Staaten umfassenden Euro-Währungszone. Bei 32 der 87 untersuchten Modelle hatte Deutschland den höchsten Preis.
Auch in den nächsten Jahren muss laut Dudenhöffer mit weiteren Preissteigerungen bei Neuwagen gerechnet werden. "Der nächste Preisschub kommt von den Initiativen zur CO2-Einsparung", sagte der Experte. Bis zum Jahr 2012, wenn neue Richtwerte der EU-Kommission greifen sollen, erwarte er einen Preis- und Kostenschub von knapp 2000 Euro pro Durchschnittsfahrzeug.
hil/dpa
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