Ansturm auf den Chevy Volt: GM fährt Produktion hoch

General Motors erwartet einen Ansturm auf den Chevrolet Volt: Um die hohe Nachfrage nach dem Elektroauto zu befriedigen, erhöht der US-Konzern die Produktion - Statt den geplanten 30.000 sollen ab 2012 bis zu 45.000 Pkw vom Band rollen.

Barack Obama im Volt: Der US-Präsident fuhr Probe - allerdings nur rund vier Meter weit.Zur Großansicht
REUTERS

Barack Obama im Volt: Der US-Präsident fuhr Probe - allerdings nur rund vier Meter weit.

Detroit - Mehr als 25.000 mögliche Käufer hätten schon Interesse für den Volt signalisiert, erklärte General Motors. Der Wagen kommt Ende 2010 in den USA auf den Markt. Die jetzt schon angelaufene Produktion soll dann rasch hochgefahren werden. Das Opel-Schwestermodell Ampera wird ein Jahr später starten.


Das Auto kostet 41.000 Dollar - so viel wie ein Audi TT oder eine gut ausgestattete 3er-Limousine von BMW. Der für einen Kompaktwagen äußerst hohe Basispreis scheint die Kunden dennoch nicht abzuschrecken.

Das könnte unter anderem daran liegen, dass die US-Regierung Käufern von E-Autos eine Steuerprämie in Höhe von 7500 Dollar versprochen hat. Der Volt fährt rein elektrisch. Ein als Generator fungierender Verbrennungsmotor lädt bei Bedarf die Akkus auf.

Der Wagen gilt als einer der Hoffnungsträger von GM. Am Freitag hatte US-Präsident Barack Obama die Volt-Fabrik in Hamtramck (Michigan) besucht. Seine dortige Testfahrt geriet allerdings noch kürzer, als die einiger Autojournalisten - insgesamt legte er nur knapp vier Meter in dem Elektroauto zurück.

hil/dpa-afx

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insgesamt 11 Beiträge
karsten rohde 02.08.2010
sind ein stolzer Preis fuer ein Auto in den USA. Das Opel-Gegenstueck wird ja dann in etwa so viel kosten wie das Einstiegsmodell der S-Klasse. Und dann wird ueber den Flop gejammert und die Produktion eingestellt.
sind ein stolzer Preis fuer ein Auto in den USA. Das Opel-Gegenstueck wird ja dann in etwa so viel kosten wie das Einstiegsmodell der S-Klasse. Und dann wird ueber den Flop gejammert und die Produktion eingestellt.
Sansibaar 02.08.2010
Klar Karsten - womit sollten wir in Deutschland auch sonst rechnen? Doch nicht etwa damit, daß einer der großen Automobilkonzerne es wagt, mit einem guten Preis für ein Elektro-Fahrzeug auf den Markt zu kommen... Der [...]
Klar Karsten - womit sollten wir in Deutschland auch sonst rechnen? Doch nicht etwa damit, daß einer der großen Automobilkonzerne es wagt, mit einem guten Preis für ein Elektro-Fahrzeug auf den Markt zu kommen... Der "Opel Ampera" - also der Chevy Volt mit leicht umgestalteter Karosserie und Innenraum - wurde von Opel-Chef Demant für 30.000+ € angekündigt. Noch Fragen? ... Da kaufe ich eher einen Prius, Herr Demant.
dborrmann 02.08.2010
Der Prius III plugin wird ab ca. 35.000+€ auf den Markt kommen. Da ist der Ampera sicher preislich konkurrenzfähig. Ich finde beide Autos interessant. Beide würden mir das penedeln rein elektrisch ermöglich. Mit 10.000 [...]
Der Prius III plugin wird ab ca. 35.000+€ auf den Markt kommen. Da ist der Ampera sicher preislich konkurrenzfähig. Ich finde beide Autos interessant. Beide würden mir das penedeln rein elektrisch ermöglich. Mit 10.000 erzeugten KWh vom eigenen Dach könnte ich dann wahrscheinlich auch den Hausstrom und das Auto autark betreiben. Also wird entweder das eine oder das andere im nächsten Jahr in meiner Garage stehen. Dafür lasse ich selbstverständlich jeden Diesel oder Benziner im Schaufenster stehen.
no idea 02.08.2010
Mal ganz abgesehen von der verschonung der Umwelt... Ein echt guter Gedanke!
Zitat von dborrmannDer Prius III plugin wird ab ca. 35.000+€ auf den Markt kommen. Da ist der Ampera sicher preislich konkurrenzfähig. Ich finde beide Autos interessant. Beide würden mir das penedeln rein elektrisch ermöglich. Mit 10.000 erzeugten KWh vom eigenen Dach könnte ich dann wahrscheinlich auch den Hausstrom und das Auto autark betreiben. Also wird entweder das eine oder das andere im nächsten Jahr in meiner Garage stehen. Dafür lasse ich selbstverständlich jeden Diesel oder Benziner im Schaufenster stehen.
Mal ganz abgesehen von der verschonung der Umwelt... Ein echt guter Gedanke!
Greybird 02.08.2010
Der Ampera sieht aus wie ein Schlaganfallpatient, so wie dem die Gesichtszüge nach unten seitlich entgleiten... Schon wieder optische Umweltverschmutzung ^^
Der Ampera sieht aus wie ein Schlaganfallpatient, so wie dem die Gesichtszüge nach unten seitlich entgleiten... Schon wieder optische Umweltverschmutzung ^^
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  • Montag, 02.08.2010 – 10:58 Uhr
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Förderung umweltfreundlicher
Autos in Europa
Weltweit subventionieren etliche Länder saubere Autos. In China winken umgerechnet 6500 Euro, in den USA zwischen 1800 und 5300 Euro und in Japan sogar bis zu 11.500 Euro. In Deutschland gibt es bislang keine Förderung. Wie und wo in Europa Autos mit besonders geringem CO2-Ausstoß bezuschusst werden, zeigt die Zusammenstellung von SPIEGEL ONLINE. Als Referenzmodell bei Steuervergleichen diente ein Mercedes B 180 mit einem CO2-Ausstoß von 152 g/km.



Welche Typen von Elektroautos gibt es?
Diese Fahrzeuge haben keinen klassischen Antriebsstrang mehr, der vom Motor die Bewegungsenergie auf die Räder überträgt. Stattdessen sind in den Radnaben Elektromotoren, die Energie kommt aus einem Akku, der an der Steckdose aufgeladen werden kann. Weil die Speicherkapazität der Batterien noch nicht mit einem klassischen Automobil vergleichbar ist, haben einige Elektromobile einen sogenannten Range Extender an Bord - einen kleinen Generator, der die Elektromotoren mit Energie versorgt, wenn der Akku leer ist.

Beispiele: Tesla Roadster, Chevy Volt/Opel Ampera, Think City

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