Nach der Siri-Integration in einige Fahrzeugmodelle wie etwa der Mercedes E-Klasse und dem Chevrolet Trax könnte demnächst eine weitere Funktion auf iPhone und Co. möglich sein.
Apple arbeitet offenbar an einer Methode, wie über die Geräte des Herstellers Autos in Parkhäusern gefunden werden können. Außerdem könnte es möglich sein, Fahrzeuge per iPhone zu öffnen und sogar per Touchscreen zu starten. Das geht aus zwei Patentanträgen aus dem Jahr 2011 hervor.
Die Navigation zu einem geparkten Fahrzeug ist grundsätzlich nichts Neues. Allerdings funktioniert das bislang meist nur dann zuverlässig, wenn ein Smartphone stabilen GPS-Empfang hat - und das ist in Parkhäusern oft nicht der Fall.
Die Apple-Methode setzt deshalb auf eine Bluetooth-Verbindung zwischen dem Auto und Telefon. Das berichtet nun die Internetseite Apple Insider. Bevor der Fahrer sich von dem Auto entfernt, speichert das System die genaue Position. Somit ist eine Navigation beim Rückweg sichergestellt. Dafür müssten allerdings Bluetooth-Sensoren innerhalb des Parkhauses installiert werden. Außerdem soll auch das Auto selber Positionsdaten an die fest installierten Empfänger übermitteln. Um den Standort von Auto und Besitzer möglichst genau zu bestimmen, könnten bei entsprechend gutem Empfang auch GPS-Daten herangezogen werden.
Serieneinsatz durchaus denkbar
Dass Apple ein solches Navigationssystem in Zukunft tatsächlich anbieten könnte, ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Schließlich hat der Konzern im März 2013 die Firma WiFiSLAM gekauft, die auf Navigation in geschlossenen Räumen spezialisiert ist.
Der zweite Patentantrag beschreibt eine Technik, wie sich ein Auto über eine Bluetooth-Verbindung mit dem iDevice öffnen und sogar starten lässt. Außerdem sollen sich weitere Funktionen des Fahrzeug wie etwa die elektrischen Fensterheber kontrollieren lassen. Apple geht davon aus, dass diese Technik durch die Verwendung eines PIN-Codes und Passworts sicherer sein soll als die bekannten Schlüsselfernbedienungen.
Ob Apple die Anwendungen tatsächlich bis zur Serienreife entwickeln und auf den Markt bringen wird, ist allerdings nicht bekannt.
rom
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