Kraftstoffkosten: Auch Dieselpreis auf Rekordhoch

Tankstelle: Nach Benzin hat auch der Dieselpreis ein neues Rekordniveau erreicht Zur Großansicht
dapd

Tankstelle: Nach Benzin hat auch der Dieselpreis ein neues Rekordniveau erreicht

Harte Zeiten an der Tankstelle: Nachdem die Kosten für Benzin bereits am Wochenende ein Rekordniveau erreicht hatten, hat es nun Fahrer von Dieselautos erwischt. In Deutschland kostet ein Liter des Sprits im Schnitt 1,54 Euro. So teuer war Diesel noch nie.

München - Die Kraftstoffpreise in Deutschland setzen ihren Höhenflug derzeit fort. Diesel erreichte mit 1,540 Euro ein neues Rekordhoch, wie der Autofahrerclub ADAC am Mittwoch in München mitteilte. Im Vergleich zur Vorwoche stieg der Dieselpreis demnach um 3,3 Cent an. Super E10 kostete im bundesweiten Schnitt von Marken- und freien Tankstellen 4,4 Cent mehr als in der vergangenen Woche und damit 1,692 Euro pro Liter. Dieses Niveau für Benzin war bereits am Wochenende erreicht worden.

Der ADAC empfahl Autofahrern, konsequent die Preise zu vergleichen und auch zu tanken, wenn der Tank noch halb voll sei, um günstige Angebote zu nutzen. Wer mit niedriger Drehzahl, optimalem Reifendruck und wenig Ballast Auto fahre, könne Spritkosten sparen.

Im Kampf gegen die hohen Spritkosten geht Frankreich einen besonderen Weg. Premierminister Jean-Marc Ayrault kündigte am Mittwoch an, dass die Steuern auf Benzin und Diesel vorläufig leicht gesenkt würden. Diese Maßnahme werde ergriffen, bis ein Mechanismus in Kraft sei, der die Benzinpreise reguliert, sagte Ayrault den Sendern BFMTV und RMC. Die Sozialisten hatten im Wahlkampf ein Einfrieren des steigenden Benzinpreises versprochen, um die Kaufkraft der Franzosen zu stärken.

rom/afp

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Mit diesen Tipps sparen Sie Sprit
Motor ausschalten
Machen Sie öfter mal den Motor aus. Das lohnt sich oft schon ab einer Standzeit von zehn Sekunden. Bei älteren Autos sollte sie jedoch eine halbe Minute betragen. Außerdem muss die Maschine die Betriebstemperatur erreicht haben und die Batterie voll aufgeladen sein.
Beim erneuten Anlassen des Aggregats sollten Sie auf keinen Fall das Gaspedal drücken, weil sonst der Einspareffekt ausbleibt.
Stromverbraucher ausschalten
Je mehr elektrische Verbraucher die Lichtmaschine belasten, desto höher ist der Verbrauch. Schalten Sie also Geräte wie Klimaanlage, Sitz- oder Heckscheibenheizung aus, wenn sie nicht gebraucht werden.
Niedrigtourig fahren
Mit geringer Motordrehzahl zu fahren, kann nach Angaben des Verkehrsclub Deutschland (VCD) bis zu 30 Prozent Kraftstoff sparen. Das gilt für alle Autos, die in den vergangenen 20 Jahren gebaut wurden. Der VCD berichtet, dass zum Beispiel ein Porsche 911 Carrera bei 50 km/h im zweiten Gang 15,1 Liter, im sechsten Gang jedoch nur 6,2 Liter Benzin verbraucht.
Fahren Sie ohne Ballast
Das Gesamtgewicht des Autos beeinflusst den Verbrauch enorm. 100 Kilogramm weniger auf der Waage bedeuten im Schnitt etwa 0,3 bis 0,5 Liter weniger Verbrauch. Fahren Sie also nicht mit leeren Getränkekisten, alten Reifen und sonstigen überflüssigen Gegenständen umher.
Auch einen unnötigen Dachgepäckträger sollten Sie demontieren. Das reduziert zusätzlich noch den Luftwiderstand. Wer zum Beispiel mit drei Fährrädern auf dem Dach unterwegs ist, muss mit einem Mehrverbrauch von bis zu vier Litern auf 100 Kilometern rechnen.
Vorausschauend fahren
Vor allem Anfahren und Beschleunigen verbraucht viel Kraftstoff. Fahren Sie zum Beispiel auf eine rote Ampel zu, nehmen Sie deshalb den Fuß vom Gas und rollen einfach auf den Haltepunkt zu. Im Idealfall kommen Sie also gar nicht erst zum Stehen, sondern das Signal schaltet vorher schon auf Grün. Allerdings sollten Sie darauf achten, den nachfolgenden Verkehr nicht zu behindern.
Früh schalten
Wenn Sie mit einem Auto mit manuellem Getriebe unterwegs sind, nutzen Sie den ersten Gang nur zum Anfahren. Bereits nach wenigen Metern sollte der Fahrer in den zweiten Gang schalten. Dann sollte mit viel Gas beschleunigt und bei 2000 Umdrehungen pro Minute in die nächsten Gänge gewechselt werden. Haben Sie die gewünschte Geschwindigkeit erreicht, fahren Sie am besten im höchsten Gang.
Reifendruck
Ein leicht erhöhter Reifendruck um maximal 0,2 bar über der Empfehlung des Hersteller bringt laut ADAC bei gemäßigter Fahrweise eine Spritersparnis von bis zu drei Prozent. Fahrer sollten aber nachschauen, ob dies laut der Bedienungsanleitung bei ihrem Wagen zulässig ist.



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