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Auktion in den USA: Fiat von Papst Franziskus wird versteigert

Der Fiat 500L ist eher ein gewöhnliches Auto. Doch nicht, wenn auf der Rückbank Papst Franziskus saß. Nächste Woche wird der Wagen in den USA versteigert.

Winke, winke: Papst Franziskus im Fiat 500 Zur Großansicht
REUTERS

Winke, winke: Papst Franziskus im Fiat 500

Was für ein Bild, das im vergangenen Jahr um die Welt ging, man möchte fast sagen: ein Bild für die Götter! Papst Franziskus nutzte bei seinem ersten Amerikabesuch im September einen kleinen, schwarzen Fiat 500 als Papamobil. Nun wird der Wagen am 29. Januar in Philadelphia auf einer Auto-Show versteigert. Von den Erlösen der Auktion soll das dortige Erzbistum profitieren.

Mit der Wahl seines Wagens demonstrierte der heilige Vater seine Bescheidenheit und sein ökologisches Bewusstsein. Dabei war der Fiat 500L nur eines von zwei Autos, das der Papst während seines Besuches in Washington, New York und Philadelphia nutzte. Der andere Wagen? Ein weißer Jeep mit offenen Seiten, damit Franziskus während der Fahrt Babys am Straßenrand küssen konnte.

Umgeben von schweren, großen und gepanzerten Limousinen und SUVs, fiel der Fiat besonders durch seine Mini-Maße auf. Der Papst saß auf der Rückbank und winkte dem Volk bei offenem Fenster zu. Selbst US-Präsident Barack Obama stattete Franziskus im Fiat 500L einen Besuch ab.

In der Vergangenheit haben Autos, die von Päpsten genutzt wurden, erstaunliche Summen bei Versteigerungen erzielt. So wurde der Golf IV, der einst Joseph Kardinal Ratzinger gehörte, dem späteren Papst Benedikt, für knapp 190.000 Euro bei Ebay versteigert.

Neu kostet der Fiat 500L knapp 16.000 Euro. Der Promi-Bonus dürfte den Makel als Gebrauchtwagen locker wettmachen.

mhu/Reuters

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