Von Christoph Stockburger
Für das Auto ist der Zug abgefahren. Klingt wie ein stilistischer Totalschaden, hat aber einen wahren Kern. Denn als Identifikationsmerkmal und Statussymbol scheint das Automobil ausgedient zu haben. "Natürlich ist das Auto immer noch das Fortbewegungsmittel Nummer eins. Aber es bewegt die Menschen nicht mehr so emotional wie früher", sagt der Berliner Publizist Matthias Penzel.
Studien belegen das. Der Deutschen "liebstes Kind" wird mittlerweile eher stiefmütterlich behandelt. Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung Progenium sehen bloß 32 Prozent der Autofahrer ihren fahrbaren Untersatz als "Statement der Persönlichkeit". Nur die Zigarette hat in den vergangenen Jahren einen größeren Imageschaden erlitten als das Auto.
Aber es gibt sie noch, die Fahrer, die für ihre Karre brennen. Menschen mit Liebe zum Getriebe. Leute, die zu ihren Autos sprechen. Wir haben sie gefunden und stellen sie Ihnen vor.
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Auto | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH