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09. Januar 2013, 16:25 Uhr

Makaberes Nummernschild

Letzte Grüße aus Pirna

Die Stadt Pirna ist nicht groß, sie hat etwa 39.000 Einwohner. Deswegen muss man nicht gleich auf die Idee kommen, dort sei es sterbenslangweilig. Ein Autofahrer aus dem Ort ist allerdings mit einem Kennzeichen an seinem Wagen erwischt worden, das genau diese Vermutung nahe legt.

Dresden - Makaberes Kennzeichen: Die Polizei stoppte einen Autofahrer, auf dessen Nummernschild sich ein skurriler Buchstabendreher eingeschlichen hatte. RIP stand darauf zu lesen.

Die drei Buchstaben stehen im Englischen für "Rest in Peace" und im Lateinischen für "Requiescat in Pace" - "Ruhe in Frieden". Dass es eigentlich PIR hätte heißen müssen, sei dem 46-Jährigen nicht aufgefallen, sagte er laut einer Pressemitteilung der Polizei Dresden. Einen Monat lang war er damit unterwegs, bis eine Streife sich wunderte und den Wagen auf der Autobahn angehalten hatte.

Der Buchstabendreher habe sich wohl bei der Prägung der Nummernschilder eingeschlichen, hieß es, denn in den Papieren des Fahrzeugs sei alles korrekt gewesen. Der Mann habe einen Mängelbescheid erhalten und sich kurz darauf mit einem korrekten Kennzeichen wieder bei der Polizei gemeldet. Der Vorfall ereignete sich bereits im Dezember 2012 und war jetzt erst bekannt geworden.

rom/cst/dpa

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