Automarken-Barometer BMW schmiert ab

Unter dem merkwürdigen Titel "AutoMarxX" legt der ADAC gemeinsam mit dem Center of Automotive Research der Fachhochschule Gelsenkirchen alle drei Monate ein Trendbarometer der Automarken in Deutschland vor. Im aktuellen Ranking sackte vor allem BMW ab.


Noch vor Jahresfrist hatte die Marke aus München die Pole Position des AutoMarxX inne, bei der letzten Bewertung im März waren die Blau-Weißen immerhin noch dritter. Und jetzt: Platz vier. Hinter den Marken Mercedes-Benz, Audi und Porsche. In einer Erläuterung des ADAC heißt es, der Grund für die schwächere Beurteilung von BMW seien Punktabzüge in den Kategorien Unternehmensleistung und Techniktrends.

Die Gesamtnote, nach der die Tabelle erstellt wird, setzt sich aus Einzelbewertungen in sechs Kategorien zusammen. In das Ergebnis fließen unter anderem Image-Befragungen, Werbeausgaben, Gebrauchtwagen-Restwerte, Zulassungszahlen, Händler-Befragungen, Ergebnisse des TÜV-Reports, Pannenstatistik, Umsatzrendite, Technik-Neuheiten und Experten-Urteile ein.

In der aktuellen Rangliste verbesserten sich Porsche von Platz vier auf Platz drei, Peugeot von Platz elf auf Platz sieben und die koreanische Marke Kia von Platz 28 auf Platz 25. Zu den Verlierern des Juni-Rankings gehören neben BMW vor allem Ford (von Platz 8 auf Platz 9), Fiat (von Platz 27 auf Platz 28) und Alfa Romeo (von Platz 25 auf Platz 29). Bester Importeur in dieser Rangfolge ist Toyota. Die Japaner stehen - wie bereits vor drei Monaten - auf Platz sechs und erreichten darüber hinaus den Bestwert in der Kategorie Techniktrends.

Die Rangfolge im Einzelnen:

AutoMarxX Juni 2003

Gesamtnote
1. Mercedes 1,89
2. Audi 2,16
3. Porsche 2,24
4. BMW 2,25
5. VW 2,47
6. Toyota 2,64
7. Peugeot 2,92
7. Renault 2,92
9. Ford 2,97
9. Opel 2,97
11. Skoda 3,04
12. Honda 3,05
13. Mazda 3,06
14. Subaru 3,11
15. Smart 3,16
16. Nissan 3,17
17. Seat 3,19
18. Volvo 3,21
19. Mitsubishi 3,29
20. Citroen 3,39



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