Defekte Benzinpumpen Fiat Chrysler ruft 500.000 Fahrzeuge zurück

Fiat Chrysler (FCA) ruft fast 470.000 Geländewagen zurück. Wegen eines möglichen Defekts an der Benzinpumpe müssen weltweit Jeep Grand Cherokee und Dodge Durango zurück in die Werkstätten.

Jeep Grand Cherokee: Weltweiter Rückruf wegen defekten Benzinpumpen
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Jeep Grand Cherokee: Weltweiter Rückruf wegen defekten Benzinpumpen


Auburn Hills - Die Rückrufserie der Autohersteller reißt nicht ab. Nachdem im Vorjahr bereits so viele Autos wie nie zuvor zurückgerufen wurden, geht der Trend 2015 weiter. Der Autohersteller Fiat Chrysler Automobiles (FCA) ruft bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr Fahrzeuge zurück.

Dieses Mal sind fast 470.000 Geländewagen wegen eines möglichen Defekts an den Benzinpumpen betroffen. Die Probleme könnten die Fahrzeuge beim Start behindern oder den Motor stoppen, teilte der Konzern am Freitag mit. FCA wisse bislang aber von keinen dadurch verursachten Unfällen.

Gefährdet seien der Dodge Durango der Modelljahrgänge 2012 und 2013 und der Jeep Grand Cherokee von 2011.

Mit 338.216 Wagen entfalle der Großteil der Rückrufe auf die USA. In Mexiko und Kanada seien etwa 30.000 Fahrzeuge berührt und außerhalb Nordamerikas 99.444 Autos.

FCA war im vergangenen Jahr durch die Fusion des italienischen Konzerns Fiat mit dem US-Autokonzern Chrysler entstanden. Anfang Februar 2015 musste FCA weltweit rund 230.000 Jeep Cherokee zurückrufen. Bei ihnen konnte versehentlich der Seitenairbag ausgelöst werden.

smh/dpa



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