Kühl, technoid und auch ein bisschen arrogant - das ist die eine Seite des BMW-Images. Die andere ist einfach: cool. Ein Beweis ist das 42-rädrige Monstermobil, das jetzt auf der Facebook-Seite von BMW in den USA veröffentlicht wurde - und dessen Geschichte einfach herzerfrischend ist.
Es begann damit, dass ein gewisser Ben auf dem US-Autoblog Jalopnik über das Traumauto seines vier Jahre alten Neffen Eli berichtete. Der Kleine habe sehr konkrete Vorstellungen von einem richtig tollen Auto, und diese ließen sich wie folgt zusammenfassen, schrieb er:
Den kurzweiligen Bericht über die herrlich-bizarren Autophantasien seines Neffen schloss Ben mit dem Aufruf, dass jeder sich dazu inspiriert fühlende Leser doch bitte eine Zeichnung dieses irrwitzigen Fahrzeugs einsenden solle.
Um es kurz zu machen: Es gab reichlich Resonanz. Darunter auch ein professionell gemachtes Rendering auf der Facebook-Seite von BMW USA, in die alle von Klein-Eli geforderten Details einflossen (von den Porsche-Motoren einmal abgesehen, jedenfalls wurde das nicht weiter kommentiert).
Auf Nachfrage antwortete Dirk Arnold, BMW-Kommunikationschef in den USA: "Die Agentur unseres Marketings hat die Zeichnung in Photoshop erstellt. Einfach als kleine Überraschung für einen Vierjährigen. Mehr steckt nicht dahinter."
So schön und selbstlos sich das anhört - auch BMW profitiert von der Aktion. In den sozialen Netzwerken wird die Studie herumgereicht wie ein heiliger Gral, so funktioniert gutes Marketing. Sicherheitshalber fügte Arnold übrigens noch an, niemand solle sich Hoffnungen machen. "Das Auto geht nicht in Serie."
jüp
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