Brände am 911 GT3 Porsche gibt Ursache für Feuergefahr bekannt

Noch vor wenigen Tagen gab sich Porsche in Sachen Feuergefahr beim 911 GT3 geheimnisvoll, jetzt hat der Sportwagenhersteller die Ursache bekannt gegeben. In der Folge werden bei allen Modellen der Baureihe die Motoren getauscht. 

Feuergefahr: Wegen eines fehlerhaften Pleuels brannte dieser GT3
Kantonspolizei St. Gallen

Feuergefahr: Wegen eines fehlerhaften Pleuels brannte dieser GT3


Stuttgart - Noch am Freitag hatte Porsche nach zwei Bränden an neuen Porsche 911 GT3 die Ursache verschwiegen - jetzt verrät der Sportwagenbauer das Problem: Eine fehlerhafte Verschraubung der Pleuel hatte dazu geführt, dass sich diese gelöst und das Kurbelgehäuse beschädigt hatten. Daraufhin war Öl ausgetreten, das sich am heißen Motor entzündet hatte.

Nach zwei Bränden in der Schweiz und in Italien hatte der Hersteller alle 785 ausgelieferten Fahrzeuge zurückgerufen. Der erste Porsche brannte am 5. Februar in der Schweiz. Aus dem Heckmotor seien Öl und Rauch gekommen, berichtete die Kantonspolizei St. Gallen. Kurze Zeit später habe der Porsche Feuer gefangen. Der Wagen im Wert von umgerechnet rund 160.000 Euro erlitt einen Totalschaden.

Austausch des Motos bei allen betroffenen Exemplaren

Der zweite Brand ereignete sich nach Angaben des Unternehmens in Süditalien. Hierzulande kostet das Fahrzeug rund 137.000 Euro. Seit August 2013 ist es in Deutschland auf dem Markt. Porsche hatte in Folge der Unfälle alle Halter informiert und empfohlen, das Auto nicht mehr zu benutzen.

Nun hat Porsche in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, alle Exemplare der betroffenen GT3-Baureihe mit neuen Motoren zu versehen, bei der die Verschraubung optimiert ist. Die Kundencenter in den jeweiligen Ländern seien mit den Besitzern im Kontakt, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Laut Porsche sind keine weiteren Baureihen von dem Problem betroffen.

mhe

Mehr zum Thema


Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 109 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
matthias.gaull 19.03.2014
1. Armutszeugnis
Sehr schade, statt auf Qualität zu setzen auf Masse zu machen. Verkaufszahlen werden weiter steigen, die Gewinne werden weiter wachsen - nur der Mythos ist weg - das haben die verantwortliche Manager nun geschafft. Herzlichen Glückwunsch - so dämlich kann Herr Piech doch nicht sein, dies zuzulassen. Es sei denn, es krämt ihn noch immer, selbst nicht den Namen der nun ehemaligen Dynastie zu tragen. Wie dem auch sei, wir danken Ferrari, Maserati und Co für kleine Stückzahlen, hohe Exklusivität. LeMans wird's zeigen, was die Jung in Zuffenhausen noch drauf haben - und bis dahin können sie, lieber Herr Matthias Müller, ihren 918 Spyder selbst durch die Kurven prügeln.
Argentio 19.03.2014
2. Blödsinn!
Ja, Porsche macht mehr auf Masse. Aber nicht bei den 911ern. Sondern bei Cayenne, Panamera und neuerdings Macan. Ein 911, egal welches Modell garantiert immer noch Exklusivität und eben das, was Ferrari, Lamborghini, Maserati, Austin Martin... nicht liefern: Alltagstauglichkeit!
tomymind 19.03.2014
3.
Schlafen die "Tesla" Basher noch? Muss doch noch der Verweis auf tesla kommen, oder? Übrigens, alle Teslas brannten nach einem Unfall.
hansi99 19.03.2014
4. Politisch korrekt !!
Oder können die Porsche Ingenieure die Pleulverschraubungen nicht mehr richtig entwickeln? Das ist so mit eine der wichtigsten Verschraubungen und gilt als ausentwickelt.
Thomas Mainka 19.03.2014
5. Blinde erklären Bilder
Zitat von matthias.gaullSehr schade, statt auf Qualität zu setzen auf Masse zu machen. Verkaufszahlen werden weiter steigen, die Gewinne werden weiter wachsen - nur der Mythos ist weg - das haben die verantwortliche Manager nun geschafft. Herzlichen Glückwunsch - so dämlich kann Herr Piech doch nicht sein, dies zuzulassen. Es sei denn, es krämt ihn noch immer, selbst nicht den Namen der nun ehemaligen Dynastie zu tragen. Wie dem auch sei, wir danken Ferrari, Maserati und Co für kleine Stückzahlen, hohe Exklusivität. LeMans wird's zeigen, was die Jung in Zuffenhausen noch drauf haben - und bis dahin können sie, lieber Herr Matthias Müller, ihren 918 Spyder selbst durch die Kurven prügeln.
Das Fahrzeug um das es geht, wurde bislang
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.