Designstudien auf Automessen haben den Charme von Zaubertricks: Man schaut sie staunend an, lässt sich gerne begeistern - aber weiß doch insgeheim, dass sie in Wahrheit gar nicht funktionieren können. Das ist die Regel. Auf dem Genfer Autosalon sind in diesem Jahr aber einige Ausnahmen zu sehen - Showcars, die von der Bühne bald auf die Straßen rollen könnten.
Zwar parken immer noch ein paar völlig abgefahrene Entwürfe in der Schweiz, der Subaru Viziv beispielsweise, oder der Pininfarina Sergio. Die meisten Hersteller reisen jedoch entweder ohne Studien nach Genf, so wie Audi, BMW, Renault oder Mercedes. Oder sie zeigen aber besonders alltagstaugliche Entwürfe: Das Cabrio des Toyota GT-86, der Citroën Technospace oder der Opel Adam Rocks wird man aller Voraussicht nach schon auf der nächsten europäischen Messe, der IAA in Frankfurt, wiedersehen. Dann aber als Serienmodelle.
"In wirtschaftlich so schwierigen Zeiten haben die Hersteller keine Muße und keine Mittel für hochtrabende Träume", sagt Marktbeobachter Nick Margetts von Jato Dynamics. "Sie investieren ihr Geld vor allem in neue Modelle, die schnell auch neue Kunden finden." Wenn schon träumen, dann bitte ohne böses Erwachen, sondern mit einem Happy End.
SPIEGEL ONLINE stellt in der Fotostrecke die wichtigsten Studien und Showcars vor und verrät, ob sie auch wirklich auf die Straße kommen.
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