James Dyson Staubsaugerfirma will Elektroautos bauen

Mit Staubsaugern verdiente James Dyson Milliarden, jetzt will der Brite unter die Autohersteller gehen. In vier Jahren soll sein "radikales" E-Mobil fertig sein.

James Dyson

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Praktisch, effizient und innovativ: Die Produkte des britischen Erfinders James Dyson sind oft besonders - und fanden reißenden Absatz. Am bekanntesten ist sein beutelloser Staubsauger. Sollte sein neues Projekt genauso gut funktionieren, bekommen etablierte Autokonzerne starke Konkurrenz: Am Dienstag gab Dyson bekannt, an einem E-Mobil zu arbeiten.

Über die Autopläne Dysons hatte es in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte gegeben. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge sagte Dyson nun, ein Team von rund 400 Ingenieuren arbeite bereits seit zweieinhalb Jahren im britischen Malmesbury an den Batterien für das Elektrofahrzeug.

Der Erfinder will demnach 2,3 Milliarden Euro in die Entwicklung seines E-Mobils investieren. 2020 soll es auf den Markt kommen. Es werde ein "radikales" Gefährt, sagte Dyson - aber er werde weder einen Sportwagen noch ein "sehr billiges" Auto anbieten. Eins stehe für ihn fest: Mit etablierten Herstellern wolle er nicht zusammenarbeiten.

cst/Reuters



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HH1960 26.09.2017
1. Warum nicht?
Konkurrenz belebt das Geschäft und jeder der unseren Dieselfreaks in den Vorstandsetagen der dt. Automobilhersteller und der Politik Beine macht, ist mir willkommen. Er hat einen großen Vorteil: Er muss keine Rücksicht auf alte Motorenstandorte nehmen, kann frisches Denken einkaufen, ein Produkt völlig neu denken und gleich ein reines EAuto entwickeln. Das das geht, zeigt u.a. die Ausgründung der RWTH Aachen. Auf das Design darf man gespannt sein.
frenchie3 26.09.2017
2. Um gleich Geld zu verdienen
sollte er mit Autos für die Straßenreinigung bauen, ein mobiler Sauger wäre top. Mal ohne Flachs: dem traue ich echt zu daß er ohne Brimborium was ordentliches hinbekommt. Und NEIN, hier geht es nicht um die Auslastung des deutschen Netzes, die versiebte Energiewende und daß das sowieso nicht geht
genugistgenug 26.09.2017
3. Klase, noch Einer! Und die dt. Autolobby pennt weiter.
Also scheint es nicht so schwer zu sein, (E)Autos zu bauen. Auf jeden Fall braucht es nicht mehr so viele Einzelteile. Haben uns die dt. Hersteller nur was vorgespielt um die dicke Kohle zu machen (Winterkorn 3.100,- €/Tag Pension, ohne 3. Schicht werden gleich viele Autos gebaut, Hartz Bumstouren). Jetzt bleibt nr abzuwarten, bis das Gejammer der dt. Autolobby anfängt, weil die alles verpennt haben und nicht mehr mitspielen können (dürfen sowieso nicht). Und wenn die Batterieentwicklung shcon vor 2 1/2 Jahren begonnen hat, dann kann man sehen, wie weit zurück die dt. Schnarcher sind. Obwohl Mercedes vertickt seine Hybrid ja auch mit der Antriebseinheit von Tesla.
andreika123 26.09.2017
4. Super Idee
Wenn er mit seinem Team das schafft ein bezahlbare Auto zu bauen und technisch gut, dann will ich die Gesichter sehen unsere Auto Industrie. Die sagen es ist kompliziert und sehr aufwendig so ein Auto zu entwickeln und zu bauen.
marcus_tullius 26.09.2017
5. Roadsauger
Endlich ein Auto ohne Luft- und Ölfilter und bei dem hinten viel heiße Luft rauskommt.
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