Elektroauto Chevrolet Volt Billiger als Toyotas Prius

Der US-Autobauer General Motors will sein Elektroauto Chevrolet Volt früher als geplant auf den Markt bringen. Außerdem ließ der Autobauer verlauten, in welchem Preissegment das Auto den Markt aufmischen soll.


Bis 2010 will der amerikanische Autokonzern General Motors den Volt auf den Markt bringen. Das sagte GM-Vorstandschef Rick Wagoner in der "Frankfurter Allgemeinen". Außerdem kündigte er an, dass der Wagen weniger als 30.000 Dollar - umgerechnet rund 19.000 Euro - kosten soll. Ursprünglich wollten die Amerikaner 2010 erst mit der Serienfertigung des Wagens beginnen.

Der Chevrolet Volt soll ab 2010 zu kaufen sein.
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Der Chevrolet Volt soll ab 2010 zu kaufen sein.

Damit dürfte der Volt deutlich günstiger werden, als etwa der Toyota Prius. Das Hybridmodell der Japaner ist ab knapp 25.000 Euro zu haben. Trotzdem wollen die Amerikaner mit dem Volt von Beginn an Geld verdienen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Kosten für die Lithium-Ionen-Batterien gesenkt und die Kunden von dem Konzept des Volt überzeugt werden.

Hybridfahrzeuge, wie etwa der Toyota Prius oder der LS 600h von Lexus, können sowohl von einem herkömmlichen Verbrennungs- als auch von einem Elektromotor angetrieben werden. Im Gegensatz dazu fährt der Volt nur mit Strom. Zwar besitzt er auch einen Verbrennungsmotor, doch der dient nur als Generator, um bei langen Fahrten die Batterie aufzuladen.

Ob die GM-Tochter Opel ebenfalls früher ein Elektroauto auf den Markt bringt, sagte Wagoner nicht. Bisher wollen die Rüsselsheimer innerhalb der nächsten vier Jahre mit zwei Elektroautos an den Start gehen.

rom/dpa

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