Elektroautos Mitsubishi i-MiEV besteht Crashtest

Leichtbau, kurze Frontpartie, Hochspannung an Bord - kann das gut gehen? Der ADAC ließ das erste Elektro-Großserienauto, den i-MiEV von Mitsubishi, gegen die Wand fahren. Der Kleinwagen schlug sich wacker.

ADAC

Der ADAC hat das erste echte Elektroauto aus Großserienproduktion, das es in Deutschland zu kaufen gibt, einem Crashtest unterzogen. Ergebnis: Trotz Leichtbauweise, kurzem Vorbau und Hochspannungssystem bietet der Mitsubishi i-MiEV eine gute Insassensicherheit. Die Fahrgastzelle bleibt stabil.

Dabei kann der Japaner nach Angaben des Automobilclubs sowohl beim Frontalcrash als auch beim Heckaufprall überzeugen. Die Sicherheitssysteme des Autos hätten den Crash wie vorgesehen registriert und die Hochspannungselemente des Elektroautos automatisch abgeschaltet. Auch die Lithium-Ionen-Batterie blieb unbeschädigt. Befürchtungen, dass sich "Elektrofahrzeuge bei einem Unfall in gefährliche 'Strom-Bomben' verwandeln, haben sich somit nicht bestätigt", sagte ADAC-Sprecher Roman Breindl. Der Test habe gezeigt, dass sich Elektroautos in Sachen Sicherheit nicht hinter vergleichbaren Pkw mit Verbrennungsmotor zu verstecken brauchten.

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Mitsubishi i-MiEV: Elektrisches Debüt
Die sehr kurze und steife Knautschzone des Japaners erfüllte beim Crash mit 64 km/h und 40 Prozent Überdeckung die Erwartungen der ADAC-Techniker. Die Armaturentafel wurde leicht in den Innenraum gedrückt, auch der Fußraum kam nicht ganz ungeschoren davon. Dennoch blieb der Überlebensraum für die Insassen erhalten.

Beim versetzten Heckaufprall knallte ein Barrierewagen mit 80 Kilometer pro Stunde - so sieht es die US-Norm vor - und einem Gewicht von 1400 Kilogramm gegen das stehende Fahrzeug. Auch in diese Crash-Disziplin erfüllt der i-MiEV die Anforderungen. Im Ernstfall hätten die Insassen gute Überlebenschancen gehabt.

mik

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insgesamt 57 Beiträge
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Seite 1
drehstuhlpilot 18.01.2011
1.
Kann mir mal jemand erklären, warum Elektro- bzw. Hybridautos immer so häßlich sein müssen? Kein Wunder das die Dinger keiner kauft.
Daniel_B. 18.01.2011
2. Schönheit ist kein Entwicklungsziel
Zitat von drehstuhlpilotKann mir mal jemand erklären, warum Elektro- bzw. Hybridautos immer so häßlich sein müssen? Kein Wunder das die Dinger keiner kauft.
Schönheit kostet und wiegt. Beides ist bei E-Autos besonders kontraproduktiv.
mythreecents 18.01.2011
3. Mir macht
eine gut gesicherte 500 Volt Batterie weniger Angst als 70 Liter einer hochentzündlichen (F+), giftigen (T) und umweltgefährlichen (N) Flüssigkeit (Gefahrnummer 33), die in einem Plastiktopf unter meinem Hintern herumschwappt.
J4cky 18.01.2011
4. ..
34.000 Euro für ein Auto was quasi nichts kann. Ich bin gespannt was der Kunde dazu sagt.
FoxhoundBM 18.01.2011
5.
Mal sehen wie die Karre nach einem Crash mit einem Mittelklasse-Fahrzeug aussieht. In den USA hat man vor zwei Jahren mal einen Smart gegen eine E-Klasse crashen lassen. Danach musste man die Dummys mit dem Brecheisen aus dem Smart holen ...
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