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Elektromobilitätsgesetz: Bundesregierung beschließt Förderung von E-Autos

Porsche Panamera Hybrid: Besitzer dieses Autos profitieren von dem Gesetz Zur Großansicht
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Porsche Panamera Hybrid: Besitzer dieses Autos profitieren von dem Gesetz

Freie Fahrt auf Busspuren und Gratis-Parkplätze: Mit dem nun von der Regierung verabschiedeten Elektromobilitätsgesetz sollen E-Mobile und Hybridautos privilegiert werden. Die Besitzer solcher Fahrzeuge sollten sich allerdings nicht zu früh freuen.

Berlin - Die Bundesregierung hat eine weitere Anschubhilfe für Elektroautos beschlossen. Das Kabinett billigte am Mittwoch in Berlin nach Angaben aus Regierungskreisen das sogenannte Elektromobilitätsgesetz, mit dem E-Autos im Straßenverkehr bevorzugt und aus ihrem bisherigen Nischendasein herausgeholt werden sollen.

So soll den Kommunen unter anderem das Recht eingeräumt werden, kostenlose Parkplätze für E-Autos zu reservieren und die Nutzung von Busspuren zu erlauben. Kaufprämien lehnt die Bundesregierung ab. Sie fördert stattdessen Forschung und Entwicklung.

Kommunen sperren sich gegen das Gesetz

Die nun beschlossenen Maßnahmen sind umstritten. Freie Fahrt auf Busspuren als Anreiz zum Kauf eines Elektrofahrzeugs wird beispielsweise von vielen Großstädten abgelehnt. Die Spuren seien grundsätzlich dazu gedacht, den Öffentlichen Personennahverkehr zu beschleunigen, heißt es vielerorts. Umweltschützer kritisieren außerdem, dass von dem Gesetz auch große SUV und Limousinen mit Hybridantrieben profitieren.

Die Bundesregierung will mehr umweltfreundliche Elektroautos auf die Straßen bringen. Ihr Ziel ist es, dass es im Jahr 2020 eine Million E-Autos in Deutschland gibt. Bisher gibt es nur wenige Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge. Als größte Probleme gelten eine relativ geringe Reichweite der Autos, hohe Anschaffungskosten und eine kaum ausgebaute Infrastruktur wie Ladestationen. Das Elektromobilitätsgesetz soll im Frühjahr 2015 in Kraft treten.

cst/dpa

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insgesamt 28 Beiträge
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1. ...
this.charming.man 24.09.2014
Immer schön die umweltfreundliche Elektromobilität fördern! Der Strom dafür wächst ja bekanntlich auf den Bäumen.
2. was für ein Unfug!
linoberlin 24.09.2014
Forschung und Entwicklung ist immer gut - sie würde allerdings auch ohne staatliche Subvention stattfinden, wenn es erkennbare Marktchancen für die Produkte gäbe. Daher ganz einfach: Ein zinsloses KfW-Darlehn über 10 Jahre für den Kaupreis eines Elektrofahrzeuges mit Null Emission. Das vermeidet künstlich überhöhte Preise ("ist ja nicht so schlimm, es gibt ja Zuschüsse") und sorgt für Planungssicherheit beim Erwerber, egal ob privat oder geschäftlich.
3. So ein Glück
stroma666 24.09.2014
Da darf ich vielleicht nächstes Jahr mit meinem Tesla auf der Busspur hinter Radlern hinterherschleichen, an Bushaltestelle warten und mich von Taxis anhupen lassen. Juchuuuu.
4.
Frank Zi. 24.09.2014
Man sollte als Kaufanreiz für Elektroautos die Alkoholgrenze auf 1,2 Promille erhöhen.
5. Definition
huettenfreak 24.09.2014
Wenn dann dicke Hybride künftig auf E-Parkplätzen stehen dürfen dann beweist das die Absurdität dieser ¨Förderung¨. Im Grunde genommen geht es doch nur darum dass sich Fahrer von geleasten Cayenne/Panamera-Bonzenkarren einen noch freien Parkplatz in der Innenstadt erschleichen können. Ich persönlich ziehe für mich den Schluss, dass sich umweltbewusstes Verhalten nicht auszahlt. Und so werde ich künftig auch agieren, frei nach dem Motto: ¨Nach mir die Sintflut.¨.
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